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NecroVision: Review

  Personal Computer 

Und wieder ein Shooter, der für hiesige Zocker eine extra angepasste, sprich zensierte, Fassung erhalten hat. Wie sich diese Schnitte auf das Spielgefühl auswirken, wollen wir euch in unserem Test des Spieles näher bringen.

Die russisch-polnsiche Coproduktion Necrovision verbindet Elemente von Painkiller mit denen eines Weltkriegsshooters wie Call of Duty. Diesmal muss aber ausnahmsweise mal der Erste Weltkrieg herhalten. Als amerikanischer Soldat geratet ihr mitten in diese Konfrontation der Weltmächte. Nach einem Hinterhalt der Deutschen wird fast eure gesamte Einheit ausgelöscht. Nur ihr könnt euch noch in letzter Sekunde retten und erwacht in einem Bunker mit einem britischen Soldaten.

Schnell wird euch klar, dass nicht nur die Deutschen eure Feinde sind. Vielmehr sind übernatürliche Kräfte im Spiel, die es auszumerzen gilt. Briefe von britischen und deutschen Soldaten bringen mehr und mehr Licht in die Vorkomnnisse und was es mit dem dämonischen Feind auf sich hat. Zwischen den einzelnen Leveln wird die Geschichte zudem in einer Art Comic erzählt.

Ganz im Sinne von Painkiller werdet ihr meist mit Gegnermassen konfrontiert. Mit von der Partie sind neben Deutschen auch Zombies, Geisterwesen und allerlei Dämonen. Gute Reflexe und Dauerfeuer sichern im Kampf euer Überleben . Wer es gerne langsamer hat, kann dank Zornleiste kurzzeitig Gegner verlangsamen, was euch Zeit bringt, eure Lebensenergie zu regenerieren. Werdet ihr einen Moment lang nicht attackiert, füllt sich diese selbständig etwas auf. Für vollständige Heilung benötigt ihr aber weiterhin ausammelbare Medipacks. Um die Zornleiste wieder aufzufüllen, müsst ihr Kombos im Nahkampf ausführen, was eine Besonderheit von Necrovision ist.

Hier ist der Nahkampf nicht die letzte Verzweifelungstat, sondern eure stärkste Waffe. Dank der Kombos wird der ausgeteilte Schaden verstärkt und ihr erhaltet mehr Zorn. Mal davon abgesehen sehen die Angriffe auch ganz nett aus. Leider stört die übertriebene Art und Weise, wie man die deutsche Fassung beschnitten hat, erheblich den Spielspass. Es ist weder möglich, Feinde um ihre Körperteile zu erleichtern, noch fliesst auch nur ein Tropfen Blut. Dafür sondern Getroffene grauen Dampf aus und verpuffen nach dem Ableben einfach. Trotzdem bekam der Titel keine Jugendfreigabe und ist somit nur für Käufer über 18 Jahren bestimmt. Der Sinn einer solchen Version ist also sehr fraglich, da man sich dann ja auch direkt die ungeschnittene Fassung kaufen kann.

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Daniel Schneider

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Daniel Schneider am 05 Jun 2009 @ 10:52
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