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Necronomicon: Review

  Personal Computer 



Um ein Beispiel zu nennen: Es fehlten im unterirdischen Labor Hinweise mit welchen Zutaten man eine bestimmte Flüssigkeit hätte herstellen sollen. Bei Necronomicon geht es hauptsächlich darum, den nächsten Einsatzort zu finden und dort eine oder mehrere Aktionen durchzuführen, das richtige Objekt zu finden oder zu verwenden.

Sound

Über den Sound gibt es nicht allzu viel zu sagen. Musikthemen gibt es keine, sondern reine Sound- oder Geräuscheuntermalung, die passend, spannungsgeladen und niemals störend wirken. Ein Kritikpunkt hier ist sicher die in einigen Szenen zu leise oder undeutlich geratene Sprachausgabe. Sehr wahrscheinlich wurde das mit Absicht so gemacht, um die Atmosphäre noch mystischer zu gestalten, wobei das Überbringen von Informationen den Preis dafür bezahlen musste. Wenn aber die Darstellung und Synchronisation des Hauptdarstellers Stanton und seines Freundes Edgar lebendig wirken, so wirkt die englisch anmutende Synchronisation des Dr. Egleton, die zwar passt, wie eine Schlaftablette.

Grafik

Die 3D-Grafik ist wie bei den Vorgängern sehr gut und es macht richtig Spass, sich in den sehr fantasievoll gestalteten Orten zu bewegen und alles zu untersuchen. Auch die Clips sind eine willkommene Auflockerung während des Spiels, wobei mehr davon sicher nicht geschadet hätten.

Steuerung

Das Spiel ist wie seine Vorgänger auch leicht zu steuern. Da es ein Spiel in der 1st Person Perspektive ist, also aus der Sicht des Hauptdarstellers, den man nur in den Zwischensequenzen sehen kann, bewegt man mit der Maus auch Williams Blick in alle Richtungen. Aktionen werden mit der linken Maustaste ausgeführt. Je nachdem, wie sich der Cursor verändert, kann man hier die Richtung wechseln, mit Leuten reden, Objekte kombinieren oder aufnehmen usw. Ein Rechtsklick öffnet das Inventar, das kreisförmig angeordnet ist. Es gibt jedoch noch drei weitere Inventar-Abteilungen: Eine Übersichtskarte, mit der man sich schnell von Ort zu Ort bewegen kann, ein Bücherregal in dem wichtige Manuskripte, Briefe oder Bücher zum erneuten Lesen abgelegt sind und ein Koffer mit Ingredienzien. Muss man ein Objekt aus dem Inventar mit einem Objekt am Bildschirm kombinieren, so zeigt die farbige Umrandung des Icons, ob das möglich ist oder nicht.





Fazit

Von mir bekommt Necronomicon eine Gesamtwertung von 65%. Diese Wertung kommt dadurch zustande, dass gegen eine auf Lovercrafts Werke basierte Spannung aufbringende Atmosphäre, diese durch die Lückenfüller-Labyrinthe am Schluss und die zum Teil unlogischen Rätsel während des ganzen Spiels recht viel abgeschwächt wurde. Necronomicon gehört sicher nicht zu den herausragenden Adventures, aber durch die intrigante Geschichte, die für einen Adventure recht gute Grafik und die passenden Geräuscheuntermalungen, einen vielversprechenden Mix zusammengesetzt hätten. Für die zum Teil undeutlichen Sprachausgaben einzelner Personen hätte man auch ein Auge zudrücken können.

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Admin am 08 Mrz 2005 @ 10:53
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