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Need for Speed - Carbon: Review

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Need for Speed. Diese Rennspiel-Serie ist ebenso umstritten wie beliebt. Kein anderer Arcade-Racer steht in der Gunst der Fans derart weit oben. Und auch kein anderer Racer wird derart kritisch betrachtet von der Presse und den Spielern. Kein Wunder, hielten sich doch die Neuerungen in den vergangenen Jahren in Grenzen. Kann Need for Speed: Carbon auch Skeptiker überzeugen?

Wenn wir das Spiel nüchtern betrachten, stellt sich Need for Speed: Carbon als Mischung der beiden letzten Veröffentlichungen der Serie heraus. In der frei befahrbaren Stadt oder auf der "Weltkarte" wählt ihr Renn-Events aus, motzt eure Karre hinsichtlich der Leistung und des optischen Eindrucks auf und liefert euch mit der Polizei wilde Verfolgungsjagden in den beleuchteten Strassen der Stadt bei Nacht. Dazu eine Prise Nitro und Speed-Breaker und fertig ist das Spiel. Das Motto von Electonic Arts lautet offenbar "Never change a winning game", denn nicht nur die Tatsache, dass man Neuerungen mit der Lupe suchen muss, nein, auch der spielerische Umfang ist bedeutend kleiner geworden.

Habt ihr euch in Most Wanted euren Weg an die Spitze der Blacklist in etlichen Stunden erspielt, bekommt ihr in Carbon den Abspann bereits nach wenigen Stunden zu sehen. Kaum im Spiel angekommen habt ihr bereits ein Viertel der Spielzeit mit nur wenigen Renn-Events absolviert. Das ist deutlich zu wenig. Bedauerlich zudem, dass einige liebgewonnene Wettbewerbe gestrichen wurden. Zwar driftet ihr in Carbon nun besonders aufregend am Rande der Abgründe der Schluchten entlang, doch die Beschleunigungsduelle gibt es ebenso nicht mehr wie die K.o.-Wettbewerbe. Und so liefert ihr euch gegen eure Kontrahenten lediglich Duelle auf Rundkursen oder Sprintstrecken und tretet in Zeitrennen gegen die vorgegebenen Checkpoint-Zeiten der anderen Bandenmitglieder an. Immerhin sorgen die Boss-Duelle für spielerische Abwechslung, denn ihr tretet gegen sie im neuen Canyon-Duell an. Dabei rast ihr enge Serpentinen herunter in zwei Durchgängen. Mal als Verfolger und mal als flüchtender Wagen.

Statt euch in einer Rangliste nach oben zu arbeiten, ist es nun eure Aufgabe, Territorien im frei befahrbaren Gebiet zu gewinnen. Habt ihr das jeweilige Event für euch entschieden, markiert euer Team-Logo fortan diesen Bereich. Nervig sind jedoch die ständigen Angriffe anderer Crews, die euer Gebiet attackieren. Da ihr das Gebiet natürlich nicht kampflos an eure Widersacher übergeben wollt, fahrt ihr dann unter Umständen die längeren Strecken mehrmals. So kann man Spielzeit natürlich auch strecken. Umso trauriger, dass das Spielende bereits so frühzeitig zu sehen ist.

Need for Speed - Carbon
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Markus Grunow

Tags:
NFS

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Markus Grunow am 22 Nov 2006 @ 02:14
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