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Need for Speed - ProStreet: Review

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Need for Speed: ProStreet. Das klingt fett, das tönt nach derbem Gummiabrieb, röhrenden Motoren, Benzingeruch und sexy Girls, die sich lasziv auf der Motorhaube des Siegers räkeln. Doch wollen wir mal die Erwartungshaltung nicht zu hoch schrauben, denn die letzte Ausgabe der Rennserie konnte nicht komplett überzeugen. Es spielte sich wie eine Mischung aus den vorangegangen Titeln und hatte weder eine neue Fahrphysik noch sonstige Neuigkeiten zu bieten. EA Black Box war aufgefordert, den Fans nun endlich mal eine Runderneuerung der erfolgreichsten Rennspielreihe zu bieten.

Und tatsächlich, sie haben viel von dem umgesetzt, was Spieler und Kritiker stets forderten. So ist das Spielgefühl auf der Strecke gänzlich anders ausgefallen, als in den letzten drei Versionen. Die Wagen steuern sich deutlich anspruchsvoller, lassen sich nicht mehr nur mit vollem Speed durch die Strecken manövrieren; der Einsatz des Bremspedals hat mächtig an Bedeutung gewonnen. Sicher, der Titel ist immer noch weit davon entfernt, als Simulation auch nur halbwegs anerkannt zu werden, doch lag der Anspruch von Need for Speed ja schon immer im Arkadesegment.

Den Grad an Realismus könnt ihr nunmehr in drei verschiedenen Stufen einstellen. Selbst während der Rennen könnt ihr dies ändern. Neulingen wird hilfreich mit informativer Ideallinie, Traktionskontrolle oder Bremshilfen unter die Arme gegriffen; Profis werden vom kompletten PS-Paket gefordert. Doch selbst in diesem schwierigsten Modus kann das Spiel nicht als Simulation bezeichnet werden, denn das Fahrverhalten zeigt sich zwar gegenüber früheren Versionen verbessert, spätestens bei Schäden am Fahrzeug, die nach satten sieben Jahren endlich mal wieder am Fahrzeug erkennbar sind, zeigt sich die grosse Differenz zu anderen Titeln.

Die Wagen lassen sich nach wie vor problemlos lenken, selbst wenn ihr einen spektakulären Auffahrunfall produziert habt oder unliebsamen Kontakt mit der Streckenbegrenzung machen musstet. Lediglich ein paar Lackschäden und tiefere Beulen lassen sich erkennen. Letztlich wirken sich die Rempler und Kontakte nur auf eure Geschwindigkeit und zuweilen auch auf das Bremsverhalten der Boliden aus. Ein nur rudimentäres Schadensmodell, dennoch darf man angesichts der Tatsache, dass wir so etwas in einem Need for Speed-Titel zuletzt im Porsche-Teil 2000 erleben durften, ein mild gestimmtes Lächeln aufsetzen.

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Markus Grunow


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Markus Grunow am 10 Dez 2007 @ 08:44
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