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Need for Speed - Underground: Review

  Personal Computer 



Im Driftmodus gleitet ihr um scharfe und runde Kurven, um damit möglichst viele Stylepoints zu sammeln aber Achtung, die Mauer kann zum Hindernis werden. Im Rundenrennen geht es ähnlich wie beim Rundkurs einfach quer durch die City, welche übrigens im gesamten Spiel leider immer die gleiche ist, meist für drei bis vier Runden, wobei hier immer der Letzte nach einer Runde ausscheidet. Sieger ist also wer am Ende übrig bleibt und vorne ist. Last but not least das Sprintrennen, wo es einfach von einem Punkt der Stadt zu einem anderen geht und dabei gilt es für euch eine gewisse Zeit nicht zu überschreiten, also nichts anderes als ein nettes Zeitfahren.

Genauso wie im Einzelmodus geht es eigentlich auch im Underground Modus her, mit dem Unterschied, dass ihr euch hier eine Karriere aufbauen müsst. Ihr kommt als unerfahrener Grünschnabel in die Szene der Strassenrennen und Tuner. So müsst ihr euch in den ersten Rennen natürlich erst mal beweisen und zeigen, dass ihr was drauf habt, sonst werdet ihr nicht respektiert.
So erarbeitet ihr euch innerhalb von insgesamt 111 Rennen langsam einen Status und macht euren Traum zur Wirklichkeit, nämlich ein Renn-As zu werden.

Welcome to Las Vegas?

Keineswegs von schlechten Eltern ist die Grafik in NFS Underground, ja ganz im Gegenteil sogar. Für mich ist die Grafik des Spieles das Prunkstück und Aushängeschild schlecht hin! Selten hat man in einem Computerspiel solch Farbenpracht gesehen wie in EA´s Rennspiel. Die glitzernden Fassaden und der extrem spiegelnde Asphalt lassen den Spieler annehmen, er sei in Las Vegas mitten auf dem Strip gelandet. Es fehlen eigentlich nur mehr die Casinos wie das Bellagio oder Mirage, schon wäre das Spielerparadies perfekt. Das seine dazu beitragen können natürlich auch diverse Leuchtreklamen und andere Lichtquellen, welche die Strassen in ein unglaubliches Licht hüllen.

Auf euren Rennen quer durch die Stadt werdet ihr verschiedenste Architekturen und Viertel finden. So gibt es eine Art Chinatown, ein Hafenviertel oder auch grosse Parks, an denen ihr vorbeifahren werdet. Einziger Kritikpunkt hier ist für mich die Tatsache, dass sich die Elemente, aus welchen die Kurse zusammengesetzt wurden, immer wieder wiederholen beziehungsweise einfach umgedreht und im entgegengesetzten Uhrzeigersinn abgefahren werden. So kommt es, wie ich schon von einigen Spielern gehört habe, oft zu Verwechslungen und Irritierung, wenn man irgendwo wo man es von einem anderen Rennen gewohnt ist rechts abbiegen will, aber es geht plötzlich scharf nach links und der Spieler verliert dadurch viel Zeit. Dafür gibt es natürlich die Radarkarte am unteren linken Bildrand, aber manchmal guckt man dort halt auch nicht hin und schon kracht man in eine Mauer.





Vorsicht hier komme ich!

Das Hauptaugenmerk des Spieles liegt sicher nicht nur auf den Rennen selbst, sondern zu einem grossen Anteil auf dem Tuning der Wagen. Hier muss ich ehrlich zugeben, dass ich froh bin, dass man sich bei EA bewusst für serienmässige Autos entschieden hat und nicht wie sonst üblich Luxusschlitten in das Spiel eingebaut hat, da somit die Originalität und die bereits genannte Atmosphäre von Strassenrennen erhalten bleibt. Zur Verfügung stehen euch dabei diverse Autos, vom VW Golf GTI über Honda Civic und Acura RSX bis hin zum absoluten Highlight, dem Nissan Skyline.

Alles was das Tunerherz begehrt und vieles mehr, so könnte man den Umfang der Pakete die euch für die heissen Schlitten der Strasse angeboten wird, bezeichnen. So fängt das Aufmotzen eurer Wagen im Motorraum an, geht über einen Turbo und eigenes Einspritzsystem, über die Bremsen bis hin zu einer Nitroeinspritzungsanlage. Den Boost, welchen euch jene einbringt, werdet ihr auch in so manchem Rennen brauchen können!

Auch am Aussehen eures Wagens könnt ihr ewig lang feilen und so euren ganz persönlichen Ideen freien Lauf lassen. Auf diese Art und Weise entstehen ganz spezielle Designs, welches jedes für sich selbst spricht und wohl auch etwas über seinen Fahrer verrät. Dabei stehen euch nicht nur Spezialteile wie coole Alu-Felgen oder Heck- sowie Dachspoiler zur Verfügung, sondern auch jede Menge an Folien und sogenannter Decals. Letztere sind nichts anderes als Logos von Herstellerfirmen, deren Teile ihr beim Tuning eurer Cars verwendet habt. So könnt ihr euch Streifen, Flammen, Blitze und sonstige Symbole auf euer Traumauto kleben, um es eurem Stil gerecht zu machen.

Genauso könnt ihr eurem Auto jede Menge Grundfarben, von einem schlichten Weiss bis hin zu einem extrem geilen Pink oder Gold geben. Dazu passend färbt man sich dann gleich noch die Felgen, Spoiler und das Auspuffrohr, am besten vom Kaliber Ofenrohr, in einer passenden Farbe ein. Fertig ist ein Streetracer für den Underground. Im Untergrund bekommt ihr auch oft einen Bonus für bestimmte Rennen, so könnt ihr euch immer wieder Spezialteile aussuchen, die dann euren Wagen gleich wieder aufwerten. Sichtbar wird das Ganze übrigens an eurer Rufanzeige, die ihr im Bildschirm unten rechts anhand einer Sternleiste eingeblendet bekommt, wobei hier höchstens fünf Sterne möglich sind.

Motivation und Spielspass

Anfangs werdet ihr sicher hoch motiviert anfangen eure Renne zu bestreiten, eventuell sogar ziemlich schnell mit dem Underground Modus starten. Diese Spielfreude hält sich auch die ersten paar Rennen über sehr hoch, fällt aber nach ungefähr 20 bis 30 Rennen etwas ab. Grund dafür, ist sicher das etwas lange Warten auf bestimmte Tuningteile, die man sich wirklich hart erarbeiten muss. So bekommt ihr zwar viel Designtools gleich am Anfang und könnt euren Wagen so schmücken, die richtig heissen Stücke gibt es aber erst im Verlauf des Spiels.


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Admin am 08 Mrz 2005 @ 11:08
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