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Neverwinter Nights 2 - Mask of The Betrayer: Review

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Der Herbst ist da, es wird kalt. Zeit also, sich mit einem warmen Getränk vor den Rechner zu setzen und ein episches Rollenspiel zu erleben. Denn wer will schon im Sommer verschwitzt auf dem Stuhl kleben und sich stundenlang mit einem Spiel beschäftigen? Für Neverwinter Night-Fans gibt es neues Material von den Entwicklern. Das erste offizielle Add-on Mask of the Betrayer will euch einige Stunden gute D&D-Rollenspiel-Unterhaltung bieten.

Die Erweiterung knüpft an die Geschehnisse aus dem Hauptspiel an. Kein Wunder also, dass ihr euren lieb gewonnenen Helden mit ins neue Abenteuer übernehmen könnt. Wer dies jedoch macht, verpasst die Chance, sich mit den neuen wählbaren Rassen auseinanderzusetzen. Denn Halbdrow, Wildelfen und den Elementar-Genasi stehen in logischerweise vier verschiedenen Formen zur Verfügung.

Mit dem Geisterschamanen und der begünstigten Seele stehen zudem zwei gänzlich neue Klassen zur Wahl. Weiterhin wurden ein paar neue Prestige-Klassen ins Spiel integriert. Wer keinen Charakter importiert, erlebt das Spiel mit einem Level 18-Helden. Allein die Entscheidung, wie der kreierte Charakter zu leveln ist, beschäftigt einige Minuten, es sei denn, ihr greift auf einen der vorgefertigten Helden zurück.

Gleich zu Beginn der Geschichte erhaltet ihr Einblick in eine weitere Neuerung, die jedoch nicht jedem Spieler gefallen wird. Euer Charakter leidet unter einem unstillbaren Verlangen, dem so genannten Geisthunger. Ihr könnt dieses mächtige Verlangen zwar unterdrücken, jedoch leidet darunter eure Gesundheit auf Dauer. Je nachdem wie ihr euch entscheidet, entwickelt sich euer Held im Verlaufe des Spiels. Gebt ihr euch dem Seelenfrass hin, werdet ihr euch kontinuierlich zu einem böseren Typ entwickeln; unterdrückt ihr den Hunger und bestraft euch selbst, habt ihr immerhin den guten Willen auf eurer Seite.

Warum diese neue Eigenschaft nicht jedem Spieler gefallen dürfte, ist rasch klar. Ab dem zweiten Kapitel habt ihr ständig den entsprechenden Balken im Blick, kontrolliert immer wieder, ob der Energiebalken noch ausreichend gefüllt ist. Macht ihr dies nicht, stirbt euer Held. Vor allem Spielern, die sich eher gemütlich und gänzlich ohne zeitlichen Stress in Rollenspielen wohlfühlen möchten, wird dieser Druck überhaupt nicht zusagen.

Es zwingt zu ständigem Kämpfen; in Ruhe abzuwarten und sich mal zu sammeln, ist nicht drin. Ihr müsst also immer in Bewegung bleiben, der Antrieb des Geisthungers lässt euch keine Ruhe. Wer sich ohnehin von einen Kampf in den nächsten stürzt, mag daran Gefallen finden, doch eine optionale Abschaltung wäre wünschenswert gewesen, denn der Anspruch des Spiels wird dadurch zusätzlich erhöht.

Neverwinter Nights 2 - Mask of The Betrayer
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Markus Grunow

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Markus Grunow am 31 Okt 2007 @ 17:33
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