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Neverwinter Nights 2 - Storm of Zehir: Review

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Nach der sehr guten Erweiterung Mask of the Betrayer bekamen Fans des Rollenspiels Neverwinter Nights 2 erneut Futter für zahlreiche Spielstunden geboten. Storm of Zehir knüpft dabei teilweise an alte Tugenden des Genres an, wird aber nicht jedem Fan gerecht.


Das Add-on beginnt in etwa zu dem Zeitpunkt, an dem das Hauptspiel endet. Zu Beginn befindet ihr euch auf dem Schiff Vigilant, auf der Überfahrt ins Reich Samarach. Dummerweise geht das Schiff nach einem verheerenden Sturm unter und die wenigen Überlebenden gelangen mit letzter Kraft ans Ufer der Küste von Samarach. Schon beginnen die Probleme, die damit enden, dass ihr im Kerker landet. Warum und wieso wollen wir euch nicht verraten, doch von nun an bessert sich eure Lage zusehends. Seid ihr endlich aus dem Gefängnis heraus, bietet euch die Erweiterung die Option, als Händler zu agieren und ein regelrechtes Handelsimperium aufzubauen.

Zu Beginn noch in der Burg Kreuzwegfeste ansässig, breitet ihr euch nach und nach aus, erstellt Handelsrouten mittels Karawanen zwischen den verschiedenen Ortschaften und vermehrt so eure Einnahmen von Handelsbarren. Holz, Häute und Erz sind die drei Rohstoffe, mit denen ihr grundsätzlich zu Gold gelangen könnt. Beim Einsatz seltenerer Ressourcen könnt ihr euer Kaufmannsgeschick unter Beweis stellen. Erst wenn ihr ausreichend Handelsbarren angesammelt habt, besteht die Möglichkeit, einen Handelsposten in der Stadt einzurichten. Von nun an könnt ihr eure Geschäfte automatisch ablaufen lassen und euch über die kleinen abfallenden Gewinne erfreuen.

Grundsätzlich erfreulich ist auch die frei begehbare Übersichtskarte, eine weitere Neuerung der NWN-Reihe, die frappierend an alte Baldur's Gate-Tage erinnert. Neben den obligatorischen Zufallsbegegnungen stosst ihr auch immer wieder auf alte Friedhöfe, Ruinen und verlassene Minen, die ihr erkunden könnt. Das verlängert die Spielzeit entsprechend. Der Entdeckerlust sind kaum Grenzen gesetzt, jedoch nerven die ständigen Zufallsbegegnungen mit den immer gleichen Monstersorten schon nach kurzer Zeit. Frustrierend zudem, dass man auch nicht vor den Angreifern fliehen kann.

Eine weitere Neuerung in Storm of Zehir ist die Möglichkeit, bis zu vier Charaktere selbst erschaffen zu können. Natürlich erleichtert dies die optimale Gruppenzusammenstellung beträchtlich, denn euren Vorlieben sind nun keine Grenzen mehr gesetzt. Nah- und Fernkämpfer zusammen mit magisch begabten Helden gemischt und schon kann es optimiert losgehen. Allerdings fallen durch die Eigenkreationen viele der schönen Gruppengespräche weg, was der sonst gut geratenen Atmosphäre insgesamt leider doch schadet. Es fehlt der Gruppe an Dynamik, sie kämpft und wuselt sich durch die Geschichte, ohne an Farbe und Charisma gewinnen zu können.

Neverwinter Nights 2 - Storm of Zehir
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Markus Grunow

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Markus Grunow am 06 Jan 2009 @ 19:46
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