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Nexagon Deathmatch: Review

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Vom Ablauf zum Weglauf

So wird gemetzelt: Ihr schickt eure Einheiten auf den Spielfeldern Richtung Feind und überlegt vorher genau, welche Sklaven dabei vorgeschickt werden. Ungefähr in der Mitte zwischen den Festungen steht meist die Begegnung mit der Armee des Gegners auf dem Programm. Oder mit Teilen von dieser, während ein anderer Teiltrupp einen anderen Weg zum Nexus einschlägt. Habt ihr euch für die richtige Strategie entschieden, also die sinnvollsten Figuren vorgeschickt und effektiv die anderen in der Nachhut, macht ihr eure Widersacher mit zahlreichen Schlagtechniken ohnmächtig oder ganz platt. Verluste gibt es dabei meist auf beiden Seiten. Da nach einer Niederlage eines Sklaven dieser nach einiger Zeit wieder im hauseigenen Festungs-Zentrum am Nexus erscheint, ist der auch schnell wieder einsatzbereit. Ein besiegter Gegner könnte euch also in einer Angriffsrunde gleich mehrmals über den Weg laufen. Der Marsch von Punkt A nach Punkt B wird dadurch unnötig in die Länge gezogen. Es macht einfach keinen Spass, nach dieser Regelung immer und immer wieder gegen die gleichen Gegner anzutreten und der gegnerischen Festung so dermassen zäh nah zu kommen. Auf Wunsch können Spielpausen für taktischere Züge im Eifer des Gefechts genutzt werden. Da aber meist nur zwischen vier und acht Einheiten gleichzeitig auf dem Spielfeld stehen können, kann hier kaum eine besondere strategische Vielfalt vorhanden sein. Auseinandersetzungen mit Feinden verlaufen meist automatisch ? ihr sucht euch per Klick aus, welcher Gegner gerade bevorzugt angegriffen werden oder ob euer Stosstrupp eher defensiv, neutral oder aggressiv vorgehen soll. Gewonnene Schlachten bringen euch eine Runde weiter, mit mehr Kohle auf dem Spielkonto für noch mehr Sklaven. Aber wer will sich die schon kaufen?





Fazit

Überflüssig. Langweilig. Mit sich stark wiederholendem Spielcharakter. Der Ansatz, mal eben ein Mini-Strategiespiel für das kleine ?Deathmatch? nach Feierabend aus dem Hut zu zaubern, war ja gut gemeint. Nur eben scheitert es an nicht vorhandener Spieltiefe und schlichter Grafik. Gehen die Soundeffekte und vor allem die Sprachausgabe (deutsche Stimmen kommentieren das Geschehen) noch vollkommen in Ordnung, kriegt man spätestens beim Versuch den Online-Modus zu betreten die Krätze. Der funktioniert nämlich gar nicht. In den Internet-Serverlisten tauchte in unseren Tests nicht ein einziger Gegenspieler auf. Im Forum auf der Homepage des Herstellers finden sich gerade mal zwei Gesprächsrunden. Mehr nicht. Ob es nun wirklich zu wenige Spieler gibt, oder ob der Multiplayer-Teil tatsächlich nicht funktioniert, der Hersteller Strategy First gar keine Server anbietet, können wir nicht sagen. Immerhin spuckt das Spiel auch keine Fehlermeldung aus. Gerüchten zufolge ist das Programmier-Team auch längst zerschossen worden und arbeitet nun für andere Geschäftsbereiche im Unternehmen. Auf zukünftige Patches könnt ihr also lange warten. Erspart euch besser das Dilemma und kauft euch gleich etwas Vernünftiges. Das gibt?s sogar schon für weniger Geld.

Nexagon Deathmatch
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Admin am 08 Mrz 2005 @ 11:00
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