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No Limits Rollercoaster: Review

  Personal Computer 

Das Gefühl, auf einer Achterbahn langsam bergauf gezogen zu werden, um nach einigen Sekunden gnadenlos in die Tiefe zu stürzen, ist kaum in eine Computersimulation zu integrieren. Dennoch erleben wir mit Spielen wie der Rollercoaster Tycoon-Serie mittlerweile, wie spektakulär solche Bahnen sein können. Doch da, wo die Freizeitparksimulation aufhört, beginnt der Achterbahn-Simulator

no limits

erst. Mit atemberaubender Geschwindigkeit und schwindelerregenden Fahrten könnte diese Simulation glatt dazu beitragen, Angsthasen doch noch in die wilden Bahnen zu bekommen.


Satte 18 verschiedene Achterbahntypen werden euch geboten. Von der rumpelnden Holzachterbahn über Korkenzieher- bis hin zu Hyper-Coastern und invertierten Bahnen reicht die Palette und stellt ein umfangreiches Repertoire an aufregenden Fahrgeschäften dar. Mit dem mitgelieferten Editor lassen sich auch eigene Strecken erschaffen. Die Einarbeitungszeit ist jedoch lang. Erst mit einigen Fan-Tutorials zur Thematik gelangen uns ansehnliche Ergebnisse. Ohnehin fällt auf, dass diese Coastersimulation bei richtigen Achterbahnfans sehr beliebt ist. Dies ist kein Wunder, überzeugt doch die Fahrphysik auf der ganzen Linie.

Das Wort Simulation trägt diese Software völlig zurecht, denn besser kann man eine aufregende Fahrt kaum noch nachahmen. Lediglich die Optik hinkt da stark hinterher, man merkt der Software spürbar an, dass sie bereits einige Monate auf dem Buckel hat. Zwar sehen die Wagen und Strecken noch einigermassen überzeugend aus und wirken auch besser als beispielsweise die Strecken eines Rollercoaster Tycoon 3, doch die Umgebungsgrafiken enttäuschen. Auf leeren Feldern stehen die Stahl- und Holzkolosse, da will keine rechte Stimmung beim Aufstieg hochkommen, wenn wir uns dabei umsehen.

Hier verschenkt Entwickler astragon sehr viel Potential, denn mit schickerer Optik wäre die Simulation deutlich authentischer geworden. Doch wer mehr Wert auf eine realistische Fahrphysik denn auf optischen Glanz legt, wird bestens bedient. Die Bahnen lassen es ordentlich krachen, zumal auch die Soundeffekte stimmig ausfallen: Da rauscht uns der Wind bei der Talfahrt gehörig um die Ohren und die typischen Bremsgeräusche vor dem Ende der Fahrt kennt man ebenfalls aus den realen Bahnen.

No Limits Rollercoaster
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Markus Grunow

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Markus Grunow am 18 Mai 2005 @ 19:49
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