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No One Lives Forever 2: Review

  Personal Computer 



Wie schon sein Vorgänger überzeugt Nolf 2 auch durch seinen enormen Spielwitz. Vor allem die Gespräche zwischen den Gegnern, die man immer wieder mithören kann oder die Geheimdokumente mit zum Teil ziemlich abstrusem Inhalt, sorgen immer wieder für ein Schmunzeln. Schlecht weg kommen dabei die Russen. Auf deren komplizierte Bürokratie und Gesellschaftssystem während der Sowjet-Ära wird immer wieder angespielt.


Abwechslung

Insgesamt verfügt das Spiel über 15 Missionen, die jeweils in Unterkapitel aufgeteilt sind. In jeder Mission gibt es bestimmte Primärziele, die zwangsweise erfüllt werden müssen. Daneben könnt ihr zusätzliche Aufträge ausführen, die euch Erfahrungspunkte bringen, für den Verlauf des Spiels aber nicht unbedingt nötig sind.

Auf euren Streifzügen gegen das Böse verschlägt es euch natürlich wieder an zahlreiche verschiedene Orte; unter anderem reist ihr nach Japan, Indien, ins tief verschneite Russland, sowie in die Wüstenregion in Ohio, ein geheimes Labor und in eine Unterwasserstation. Für Abwechslung ist also gesorgt, zumal ihr euch zwischendurch auch mit Fahrzeugen, wie einem Schneemobil oder einem Dreirad, fortbewegen könnt. Neben einigen obligaten Rätseln, die aber keine allzu grossen Hürden darstellen sollten, müsst ihr euch, wie gewohnt mit allerlei Gegnermaterial herumzuschlagen. Grundsätzlich gibt es eigentlich nur sechs Gegnertypen. Dank unterschiedlicher Variationen fällt das aber gar nicht gross auf. Ein zusätzlicher Pluspunkt ist, dass die Gegner-KI, wie schon im Vorgänger sehr gut ist; von dumpfer Ballerei kann nie die Rede sein. Je nach Schwierigkeitsgrad, den ihr übrigens jederzeit verändern könnt, reichen schon Einzelschüsse eurer Kontrahenten, um euch auszuschalten. Nach einigen Levels müsst ihr euch mit Zwischenbossen, wie wir sie vor allem aus Konsolenspielen kennen, befassen. Spätestens da werdet ihr dann euer ganzes Waffenarsenal ausspielen müssen, das trotz des ?schleichlastigen? Gameplays wieder einmal umfangreich ausgefallen ist. Angefangen beim Katana verfügt ihr über eine Armbrust, schallgedämpfte Pistolen, die obligatorische AK-47 und natürlich verschiedene Gewehre, wobei das Sniperrifle das nützlichste ist.

Technik

Grafisch kann das Spiel auf der ganzen Linie überzeugen. Sowohl Texturen, wie auch die Gegner und Hintergründe werden detailliert dargestellt. Nebeleffekte oder Wasserspiegelungen runden das Bild ab. Ingame-Videos erzählen zwischen den Missionen das Geschehen weiter und gehören ebenfalls zu den Highlights. Insgesamt haben sich die Designer etwas vom eher comicartigen Stil des Vorgängers abgewendet. Die Landschaften sind nun weniger bunt, dafür realistischer.

In Sachen Sound gibt es ebenfalls nichts zu meckern. Die Musik wird dezent und immer passend zur Situation eingespielt und die deutsche Übersetzung mit den verwendeten Stimmen ist von guter Qualität. Das alles hat allerdings einen ziemlich hohen Preis: Die gute Technik fordert eurem PC einiges ab. Sogar auf modernen Rechnern kann es vor allem in den späteren Levels zu Rucklern kommen, ausserdem sind die Ladezeiten zu Beginn der Missionen etwas lange.





Fazit

Gbase Award Cate Archer knüpft direkt da an, wo sie vor zwei Jahren aufgehört hat. Auch NOLF2 packt einen von Anfang an und macht richtig viel Spass. Neben dem interessanten Gameplay, das geschicktes und intelligentes Vorgehen bedingt und wilde Schiessereien, wie wir sie aus Main-Stream-Action-Shootern schon zur Genüge kennen, gar nicht erst zulassen, waren die Entwickler von Fox auch wieder sehr kreativ. Immer wieder sorgen Kuriositäten und vor allem die Gespräche unter den Gegnern für Lacher. Das neue Charaktersystem und die sehr gute Grafik machen das Spiel endgültig zu einem Knaller. Abstriche sind einzig beim Multiplayermodus zu machen. Dieser ist nämlich (noch) praktisch nicht existent. Bisher kann man einzig fünf Missionen der Einzelspielerkampagne im Coop-Modus durchspielen. Gemäss Hersteller werden die übrigen Modi aber per Patch nachgeliefert. Bis es soweit ist, sei jedem ans Herz gelegt, sich mit dem Einzelspielermodus zu befassen, dieser macht nämlich sehr viel Spass!

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Admin am 08 Mrz 2005 @ 11:18
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