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Nosferatu - The Wrath of Malachi: Review

  Personal Computer 



Das macht Nosferatu stellenweise sehr schwierig, denn im Nahkampf kriegt ihr immer wieder ein paar Kratzer ab und es dauert nicht allzu lange, bis ihr euer virtuelles Leben aushaucht. Sobald ihr angegriffen werdet, steigt zusätzlich ein Angstmeter. Patterson beginnt zu hecheln und ist vom Schrecken wie gelähmt, bewegt sich langsamer und zittert. Habt ihr eines eurer Familienmitglieder gefunden, müsst ihr dieses aus dem Schloss hinausbegleiten, in einen geweihten Bereich, wo ihr dafür neue Waffen oder Gegenstände aus deren Reisegepäck erhaltet. Dann müsst ihr aber gleich wieder los, bis ihr die gesamte Sippe samt Schwester gefunden und gerettet habt.

Steuerung

Die Steuerung ist die Standard-Shooter-Steuerung. Der junge Patterson beherrscht die meisten genretypischen Tricks und Moves, ausser dem Ducken. Das ist zwar komisch, fällt aber nicht ins Gewicht. Wichtig ist hier hauptsächlich, dass ihr die Shortcuts zu eurem Inventar gut kennt, denn ihr müsst meistens sehr schnell reagieren und im richtigen Moment die richtige Waffe für den jeweiligen Gegner zücken.

Grafik

Die visuelle Pracht hält sich bei Nosferatu in Grenzen, gesamthaft gesehen kann die Präsentation dennoch überzeugen. Um mit aktuellen Titeln mitzuhalten fehlt der Vampirjagd mit der eigens entwickelten Engine einfach das gewisse Etwas. Die Modelle sind simpel und nicht sehr gut animiert, die Texturen teilweise flach und Spezialeffekte sind selten. Die Idee mit der zufälligen Anordnung der Räume ist zwar gut, bedingt aber auch, dass diese relativ einfach gestaltet sind. Trotzdem haben sich die Entwickler hier Mühe gegeben und das Beste daraus gemacht. Auch die technische Umsetzung ist nicht astrein. Zum Beispiel neigen die Gegner dazu, an Kisten oder anderen Hindernissen hängen zu bleiben, aber solche Kleinigkeiten stören kaum, wenn man damit beschäftigt ist, sich vor Angst in die Hose zu machen. Diese Mankos macht Nosferatu mit der Atmosphäre wett, die es verbreitet. Spielt das Spiel einmal abends bei Kerzenlicht und ihr werdet verstehen, was ich meine. Die Räume sind düster und werden nur durch Fackeln an der Wand erhellt. In Kellergewölben schwebt ein dichter Nebel über dem Boden und in höher gelegenen Zimmern dringt das Licht durch kleine Fenster als Strahlenbündel ins Innere des Raumes. Auch wenn dieses nicht wie in Splinter Cell in Echtzeit berechnet wird, ist der Effekt chic anzusehen. Um die Illusion zu erwecken, dass sich der Spieler in einem alten Horrorfilm befindet, wurde ein grobkörniger Filter über das Geschehen am Bildschirm gelegt. Dieser einfache Trick erweist sich hier als genial und verleiht dem ganzen dieses Spukschloss-Feeling, das einen aus dem Sessel schiessen lässt, wenn sich aus einer dunklen Ecke plötzlich ein kreischendes Ungeheuer auf den Spieler stürzt.





Sound

Für den Sound verdient Nosferatu einen Preis. Den Entwicklern ist es gelungen, einen Cocktail aus Musik und Effekten zusammenzumixen, der auch einem abgebrühten Horror-Fan im Sekundentakt Schauer über den Rücken zu jagen vermag. Dabei gibt es im Spiel die verschiedensten Sounds, welche gekonnt im richtigen Moment eingesetzt werden und so vornehmlich dafür verantwortlich sind, dass einem die Haare am ganzen Körper zu Berge stehen. Während ihr durch die Gänge streift, bekommt ihr ruhigere Klänge zu hören, welche stellenweise durch Kettenrasseln, Scherbenklirren oder einen Schrei durchbrochen werden. Sobald ihr einen Raum betretet, in welchem etwas auf euch lauert, steigt die Musik kontinuierlich aber vorerst fast unmerklich an. Erst wenn ihr angegriffen werdet, wird die Musik laut und schnell, der blanke Horror! Dabei reicht die Palette so weit, dass ihr nie das Gefühl bekommt, immer dieselben Geräusche zu hören. Ein grosses Kompliment an die Jungs von Idol FX.


Nosferatu - The Wrath of Malachi
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Admin am 08 Mrz 2005 @ 11:19
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