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Obscure - Learn about fear: Review

  Personal Computer 


Kein Fleisch ist frischer, als das eines Teenagers. Sozusagen als vermenschlichte Kalbsleberwurst. Die Filmindustrie gibt mit

Scream

das vor, was jugendliche Horrorfans heutzutage bis zur Leblosigkeit bewegt. Natürlich dürfen auch PC-Spiele nicht fehlen, die das beliebte Genre der Teenie-Grusel-Movies für den Hobby-Statisten zugänglich machen. Jetzt gibt`s

Obscure

auf DVD-ROM - da ist viel Platz für die eigene Rolle.



Obscure, das ist laut Lexikon obscure / 1. adj. a) (unexplained) dunkel; for some obscure reason aus irgendeinem unerfindlichen (geh.) od. verborgenen Grund (Quelle: Duden-Oxford - Grosswörterbuch Englisch. 2. Aufl.), oder auch einfach nur ein Horror-Adventure für den PC und Konsolen. In bester Resident Evil-Manier macht ihr euch dran, Licht in ein dunkles Geheimnis zu bringen, das eure Highschool umgibt. Mit Teenie-tauglicher Musik von Sum 41, Sportfreunde Stiller und Span rappelt`s ordentlich in den Gehörmembranen, während fünf Schüler auf eure Kommandos hören. Hersteller MC2 macht keinen Hehl daraus, Obscure in Anlehnung an die bekannten Teenie-Slasher-Filme à la Scream gemacht zu haben. Fans der Serie haben damit endlich was zum Nachspielen.

Eine Handvoll Horror

Die fünf Jugendlichen Ashley, Stan, Josh, Kenny und Shannon machen sich auf, in ihrer heruntergekommenen Highschool nach dem Rechten zu sehen. Nachdem Kenny im spielbaren Prolog auf eigenartige Monster in den Kellern des Gebäudes stösst, daraufhin gewaltsam verschwindet, bleiben nur noch vier junge Helden übrig. Und die gilt es gezielt mit ihren Fähigkeiten im Spiel einzusetzen, nachdem sie sich in der Schule haben einschliessen lassen. An sich eine gute Idee und genug Fläche für das Aufsetzen einer akzeptablen Gruselatmosphäre. Schade, dass aber schon so früh im Spiel Spannungspotential genommen wird und damit gleich zu Beginn klar ist, dass es hier um eine Konfrontation mit Monstern (Ausserirdische?) geht. Nicht weniger schnell aus der Pistole geschossen prasselt dann der weitere Handlungsverlauf im Dauerfeuer auf euch herab. Während der Spannungsbogen zwar immer nur auf kleiner Flamme geköchelt wird, allzu schreckhafte Naturen kaum der Gefahr ausgesetzt sind, sich an Obscure zu verbrennen, überzeugt wenigstens die restliche Aufmachung des Spiels.

Denn Obscure belebt das, was schon der alte Adventure-Klassiker Maniac Mansion gelungen in das Genre hauchte. Ihr übernehmt gleichzeitig die Steuerung von mehreren Personen. Per Tastaturkommandos macht ihr eurem Begleiter klar, ob er euch folgen oder die Stellung halten soll. Auch das Wechseln einer Waffe oder die Anweisung zur Unterstützung in Kampfhandlungen erfolgt über die Tastatur. Hilft alles nichts, übernehmt ihr selbst die Steuerung einer anderen Figur. Das Wechseln der Rolle gestaltet sich als hilfreich einfach. Informative Übersichtskarten geben stets Auskunft über die Positionen von Kameraden innerhalb des mehrstöckigen Schulgebäudes und im Aussenareal. Sinn macht das Ganze natürlich nur dann, wenn auch auf die speziellen Fähigkeiten der Schüler eingegangen wird. Shannon ist beispielsweise geschickt im Bandagieren, wird aber wohl eher wegen ihrer knappen Bekleidung bevorzugt mit auf die Reise genommen. Die eingebildete Ashley kann als einzige aus einer Feuerwaffe den Doppelschuss rausholen und hat auch mit einem Baseballschläger einen bemerkenswerten Schlag. Stanley ist Meister im Schlösser knacken und Josh hat ein gutes Auge für interessante Objekte. Denn im Normalfall blinken Gegenstände, die ihr aufheben könnt, nur dann, wenn ihr nah dran vorbeilauft. Betritt Josh einen Raum, blinken alle wichtigen Objekte sofort.

Obscure - Learn about fear
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Admin am 08 Mrz 2005 @ 11:35
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