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Omerta - City of Gangsters: Review

  Personal Computer 

Rundenstrategie und Wirtschaftssimulation gepaart mit Mafia-Flair. So eine Mischung tönt in unseren Ohren grundsätzlich sehr charmant. Mal der böse Chef hinter den Verbrechen dieser Zeit zu sein und seine Macht allmählich auszuspielen, das hat ja auch was. Doof nur, wenn sich das dann eher so spielt, als würde man sich in der Traumwelt eines Gangsterbosses befinden. Omerta: City of Gangsters hat einige sehr interessante Ansätze, aber leider auch ein paar zerplatzte Spielspass-Seifenblasen zu bieten.

Es ist viel zu einfach, an Kohle zu kommen!

Ihr startet als junger sizilianischer Kleinverbrecher. Je nachdem, wie ihr euch im zu Beginn präsentierten Frageboden entscheidet, erhaltet ihr Punkte auf eure Attribute, ein wenig Rollenspiel-Atmosphäre keimt auf, und man freut sich darauf zu entdecken, welche Auswirkungen die Antworten später haben könnten. Doch dies hält sich im Spielverlauf doch arg in Grenzen. Ob ihr nun etwas charmanter betrachtet werdet, ob ihr als Frauenheld bekannt seid oder nicht, wirkt sich weder in Gesprächsoptionen noch auf das Verhalten von anderen Figuren bemerkbar aus.

Die Missionsabläufe sind zu einseitig geraten, vor allem wenn man bedenkt, welche Möglichkeiten Entwickler Haemimont Games noch mit der Tropico-Reihe bot, welche an vielen Ecken hinsichtlich Grafik und Sound auch in diesem Titel durchschimmert. Ihr wertet euer Versteck auf, erhöht die Produktion und veräussert die Waren entsprechend - der Rubel muss rollen. Dabei spielt es keine Rolle, ob ihr beispielsweise eure Produktionsstätten von Alkohol oder die Vertriebskanäle durch schummrige Kneipen in anderen Stadtbezirken platziert, ihr müsst keine Bedrohungen durch andere Gangs befürchten. Auch die Transportwege sind komplett sicher, kreuz und quer fahren die Laster unbehelligt durch die Stadt. Kontrollen durch Polizei? Fehlanzeige. Benachbarte Gangs mischen eure Fahrer auf? Gibt es ebenso nicht zu verzeichnen. Da wären deutlich mehr Tiefe und Anforderung an die strategische Planung und Umsetzung dringewesen.

Omerta - City of Gangsters Bild
Das gilt gleichermassen für den mangelhaften Statistikpart im Spiel. Man möchte doch schnell erkennen, welche Auswirkungen und Optionen ein neues Gebäude hat! Geschäfte lassen sich nur in Gebäude platzieren, die euch dafür auch die Möglichkeit eröffnen. Dabei ändert sich dann nicht einmal die Optik des Hauses. Besser wäre es doch gewesen, wenn man frei hätte entscheiden können, was man aus einem Gebäude machen will. So platziert ihr eure illegalen Boxclubs oder Wettbüros nur routinemässig in den Häusern, ohne darüber nachdenken zu müssen, ob sie strategisch auch günstig liegen. Insgesamt gibt es 20 Stadtviertel zu ergaunern - Verzeihung - zu bewirtschaften. Um ein Viertel unter eure Fittiche zu bekommen, seid ihr gefordert, eine bestimmte Menge an Geldwäsche durchzubringen oder konkurrierende Gangster-Banden zu vertreiben.

Omerta - City of Gangsters
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Markus Grunow

Omerta---City-of-Gangsters


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Markus Grunow am 27 Mrz 2013 @ 10:17
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