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PES 2010: Review

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Vergleichstests, das ist irgendwie in Mode gekommen. Need for Speed gegen Forza, Tomb Raider gegen Uncharted, Top Spin gegen Virtua Tennis und natürlich der Evergreen des Sportgenres: FIFA gegen Pro Evolution Soccer. In diesem Jahr wollen wir mal gänzlich auf solche Vergleiche verzichten. Dafür gibt es bereits hinreichend Rezensionen im Netz, welche die Stärken und Schwächen der beiden Titel miteinander vergleichen.


Wie unsinnig das sein kann, belegt die Tatsache, dass gänzlich unterschiedliche Ergebnisse bei diesen Quervergleichen herauskommen. Je nachdem wo der jeweilige Tester die Schwerpunkte legt, ist mal der eine, mal der andere Kandidat vorne, und die Pro- und Kontralisten sind ebenso bunt durcheinander gewürfelt. Entsprechend reagieren die Spieler dann empört über die Bewertung ihres bevorzugten Spiels. Unser Sportteam hat sich daher dazu entschlossen, sich alleine auf den jeweiligen Titel zu konzentrieren und diese lästigen Vergleiche mal sein zu lassen, denn meistens wird man dadurch keinem der Produkte wirklich gerecht.

Also, ab zur finalen Fassung von Pro Evolution Soccer 2010. Zunächst möchten wir erwähnen, dass wir die englische Version des Spiels als Rezensionsmuster geschickt bekamen. Somit fällt diesmal die Bewertung des deutschen Kommentars weg. Die englischen Sprecher jedoch machen einen superben Job, wenn der Kommentator bei einem abgesetzten Fernschuss regelrecht begeistert ins Mikrofon brüllt "And a chaaaaaaaaance!", dann steigert das die eigene Aufregung vor dem gegnerischen Kasten spürbar, vor allem dann, wenn man selbst vorher kaum eine Schnitte gegen den Gegner gesehen hat und endlich mal halbwegs frei zum Abschluss kommt. Auch sonst sind die Phrasen der englischen Kommentatoren zwar ähnlich denen der früheren deutschen Versionen, doch die Intensität des Gesprochenen ist besser, die Situationen werden packender beschrieben.

Merkwürdig, haben wir jemals mit dem Sound eines Spiels in einem Review begonnen? Egal, wenn wir schon mittendrin sind, dann können wir euch auch noch etwas zur restlichen Atmosphäre erzählen. Denn die ist leider alles andere als gut. Im Stadion gibt es zwar wie immer Schlachtrufe, doch sind diese derart monoton ausgefallen, dass man sich schon etwas ärgern muss. Spielt man daheim mit Celtic Glasgow, will man irgendwann die ewigen "Celtic, Celtic, Celtic, Celtic, Celtic"-Rufe nicht mehr hören. Das ist langweilig. Wir hoffen hier noch auf einen Patch, der die Stadionatmosphäre und im Speziellen die Vielschichtigkeit der Zuschauergesänge aufbessert.

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Markus Grunow


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Markus Grunow am 27 Okt 2009 @ 00:24
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