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Pac-Man World 3: Review

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Onkel Doktor rät: Niemals eine Überdosis Pillen schlucken! Tatsächlich könnte so etwas tödlich enden. Nicht aber für Pac-Man. Das kleine Fressmaul futtert seit über 25 Jahren munter eine Pille nach der anderen. Und ist heute immer noch nicht satt.

Zugegeben, das klassische Pac-Man von 1980 ist heutzutage höchstens was für den Casual Gamer, für die ganz jungen Spieler oder für Frauen, die auch mal was anderes als die Küche aufräumen wollen. Tatsächlich gibt es in der Welt von Pac-Man eine Menge zu tun. Pillen liegen zu Tausenden verstreut in den labyrinthartigen Gängen herum. Die müssen weg. 1980 reichten dafür noch eine zweidimensionale Darstellung, simple Sprites und von Level zu Level der ständig gleiche Labyrinthaufbau. Gott sei Dank sind die Zeiten vorbei. Heute frisst sich das gelbe runde Etwas aus Japan in Pac-Man World 3 durch die dritte Dimension - und reisst dabei sogar noch die Klappe zum Sprechen auf.

Ob der langsam auf den Geist geht?

Fünfundzwanzig Jahre "wokka wokka". So hört sich das an, wenn Pac-Man, mittlerweile auf zwei Beinen, durch die Landschaft latscht und Pillen frisst. Dabei sieht er selbst aus wie eine. Nur eben mit grossem Maul, Augen, Nase, obligatorischen Gliedmassen und kugelrundem Körper. Nach über zwei Jahrzehnten Fresssucht war es höchste Zeit für die Veränderung. Denn allzu viele Reize bietet das Original nicht.

Auch deutlich dicker geworden sind die Gegner von damals, nämlich die Geister wie Pinky und Clyde oder Orson. Im modernen Dicken-Club von heute haben die sich sogar mit Pac-Man verbündet und helfen ihm bei der Überwältigung des verrückten Erwin. Der saugt Energie aus dem Spektralreich ab, um eine Roboterarmee heranzuzüchten. Käme es so weit, wäre Pac-Mans heile Welt zukünftig ein Ort des Chaos. Das müsst ihr verhindern! Oder?

Mit simplen Ausweichmanövern vor den neuen Feinden ist es aber nicht mehr getan. Dabei handelt es sich meistens um kleinere Käfer, Roboter oder Flammengeister, die unseren Pac-Man zum Fressen gern haben. Schluckt Pac-Man eine Powerpille, kann er für einige Sekunden lang seine Gegner auffressen. Ganz wie damals also. Nur dass unser gelber Freund heute in diesem Jump 'n' Run auf Plattformen herum hüpft, Stampfattacken ausführen und sogar zuschlagen oder mit Elektroblitzen schiessen kann. Ganz besonders gefällt die Schleifen-Power-Pille. Nach dem Auffressen zieht Pac-Man einen Lichtschweif hinter sich her. Umzäunt er damit seine Gegner, plättet er auf einen Schlag mehrere von ihnen. Das geht übrigens auch nach einer dreimaligen Stampfattacke, bei der er springt und zu Boden plumpst. Denn so wirft eine Schockwelle die Feinde aus den Latschen. Findet er farbige Kristalle, lassen sich damit Pac-Punkt-Ketten aktivieren. Aus den fremdartigen Gerätschaften schiessen zahlreiche Pillen durch die Luft und bilden so praktisch eine Luftbrücke. In einer automatisierten Sequenz fliegt Pac-Man beim Fressen der Pillenketten himmelwärts und gelangt so nicht nur an Punkte, sondern auch zu entlegenen Bereichen eines Spielareals.

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Thomas Richter

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Thomas Richter am 27 Aug 2006 @ 14:37
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