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Pacific Fighters: Review

  Personal Computer 


Oleg Maddox scheint eine Schwäche für alte Flugzeuge zu haben, und für den Zweiten Weltkrieg. Seine hervorragende IL-2-Reihe war ein grosser Erfolg und nun steht mit Pacific Fighters sein neuster Streich in den Regalen. Diesmal erwarten den Spieler heftige Luftkämpfe um die Herrschaft über den pazifischen Ozean.



Geschichte und Gameplay

Der überraschende Angriff der Japaner auf den Hafen von Pearl Harbor am 7. Dezember 1941 war ein Schock für ganz Amerika und der Beginn heftiger Kämpfe um die Vorherrschaft im Pazifik. Es wurde um jede Insel gekämpft und auf beiden Seiten wurden Luftstreitkräfte und Marine zum entscheidenden Faktor. Von riesigen Flugzeugträgern aus starteten Bomber, Aufklärungs- und Kampfflugzeuge. In Pacific Fighters könnt ihr sowohl für die Alliierten als auch für die kaiserliche japanische Marine fliegen. Mehr als 40 Flugzeuge lassen sich im Spiel steuern, wobei aber viele davon lediglich Varianten eines Flugzeugtyps sind. Egal für welche Seite ihr euch entscheidet, ihr werdet mit einigen der besten Maschinen dieser Epoche in die Lüfte steigen. Hier haben sich die Entwickler aber auch schon einen ersten groben Schnitzer erlaubt, denn sie haben es versäumt, den Piloten die Kontrolle über einen Torpedobomber zu geben, ein sehr beliebtes Element der IL-2-Spiele. Wenigstens besteht noch Hoffnung, da Oleg und seine Leute immer ein offenes Ohr für die Community haben und bereits jetzt an Erweiterungen für das Spiel arbeiten.

Pacific Fighters ist zwar eine Fortsetzung der IL-2-Reihe und ist deshalb mit dem Ace Expansion Pack kompatibel, dennoch kann es auch als Stand-Alone-Spiel installiert werden. Wenn ihr im Besitz des Ace Expansion Packs seid, macht es aber Sinn, Pacific Fighters als Addon dazu zu installieren, da ihr dann Zugriff auf sämtliche Flugzeuge der Reihe habt. Die ganze Sache hat aber einen Haken, denn die beiden Installationsarten vertragen sich im Multiplayer-Modus nicht, so dass ihr mit der Stand-Alone-Version auch nur auf reinen Pacific Fighters-Servern spielen könnt und mit der Addon-Version nur auf Addon-Servern. Falls ihr euch dadurch eingeschränkt fühlt, könnt ihr das Spiel immer noch zweimal installieren, was dann aber dementsprechend den doppelten Festplattenplatz braucht.

Seid ihr erst einmal im Spiel, stehen verschiedene Optionen zur Auswahl. Veteranen der Reihe werden sich in den Menus gleich heimisch fühlen, denn diese sind aus den IL-2-Spielen übernommen. Ihr könnt entweder sofort ins Geschehen einsteigen und eine der vielen Einzelmissionen fliegen oder im ausgefeilten Missionseditor eigene Szenarien kreieren und spielen. Hier habt ihr unter anderem auch die Möglichkeit, den Angriff auf Pearl Harbor sowohl aus amerikanischer wie auch aus japanischer Sicht zu spielen. Den Kern des Spiels bilden jedoch die Kampagnen und der Mehrspieler-Modus. Die Kampagnen sind allesamt dynamisch, das heisst, dass sich euer Abschneiden in jeder Mission auf den weiteren Verlauf des Konfliktes auswirken wird. Das spornt einen dazu an, die Missionen nicht nur zu überleben, sondern auch noch möglichst viele Punkte zu machen. Auf der anderen Seite bedeutet das aber für schlechtere Piloten, dass sie bei wiederholtem Scheitern in den folgenden Missionen mit härteren Bedingungen konfrontiert werden. Nur gut, dass man den Schwierigkeitsgrad im Spiel beinahe stufenlos einstellen kann. Einsteiger können ein vereinfachtes Flugmodell ohne Strömungsabriss, Blackouts und dergleichen verwenden, während Profis wohl ihre Freude daran haben werden, Funktionen wie Propellerstellung und Treibstoffmischung zu bedienen. Neu in Pacific Fighters ist die Möglichkeit, von Flugzeugträgern aus zu starten und zu landen. Das ist die gute Nachricht. Die schlechte ist, dass besonders die Landung auf einem dieser Dinger unheimlich schwer ist. Das Deck ist nicht nur kurz, sondern schaukelt in den Wogen auch beträchtlich, was sich vor allem bei schlechtem Wetter bemerkbar macht. Beim Anflug muss ausserdem ständig auf die Geschwindigkeit und den Neigungswinkel geachtet werden, da sich sonst der Fanghaken nicht in einem der über das Deck gespannten Seile verfängt und der Pilot gezwungen ist durchzustarten, um nicht in den Fluten oder auf dem Deck zu zerschellen. Hier ist das Absolvieren der Trainingsmissionen ein absolutes Muss.

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Admin am 08 Mrz 2005 @ 11:43
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