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Pacific Storm: Review

  Personal Computer 

Ja, die Basis ist wieder einmal der Zweite Weltkrieg. Nein, es ist kein Echtzeit-Strategie-Spiel, zumindest nicht in gewohnter Ausführung. Frogster Interactive wagt sich an eine bunte Mischung aus verschiedenen Genres. Euch erwarten Strategie, Taktik, eine Brise von Wirtschaftssimulation und ein eingebauter Flugsimulator. Ob das alles miteinander harmoniert, erfahrt ihr in unserem Test.

1940 bis 1948 tobte auf und über dem Pazifik ein unerbittlicher Krieg zwischen den Vereinigten Staaten und Japan. In Pacific Storm wird genau diese Zeitspanne aufgegriffen und zum Handlungsrahmen des Geschehens gemacht. Dabei kommandiert ihr wahlweise die Streitkräfte der Vereinigten Staaten oder kämpft auf Seiten der Japaner. Ebenfalls euch überlassen wird die Entscheidung, ob die Streitkräfte zu Beginn den historischen Fakten entsprechen oder weitestgehend ausgeglichen sein sollen. Bevor man aber mit der Kampagne anfängt, wird von dem Programm empfohlen, sich mit der Steuerung vertraut zu machen. Dafür steht ein umfangreiches Tutorial bereit. Textfenster und praktische Beispiele führen euch durch die verschiedenen Bereiche der Steuerung. Zwar wird euch alles Schritt für Schritt erklärt, doch wird es etwas zäh und unspektakulär präsentiert. Sprachausgabe gibt es keine, also lest ihr euch durch dutzende Textfenster und versucht dabei, alles Gezeigte und Beschriebene im Gedächtnis zu behalten. Was bei diesem Umfang ein schweres Unterfangen ist.

Immerhin erwartet euch mit Pacific Storm kein einfacher Echtzeit-Strategie-Titel. Es steckt noch einiges mehr drin. Ihr sammelt Ressourcen (Öl, Geld, Aluminium und Eisen), errichtet Gebäude und erforscht neue Technologien, allerdings ähnelt dieser Bereich mehr einer Wirtschaftssimulation. Ihr kontrolliert Arbeiter, in diesem Falle Ingenieure, nicht direkt, sondern steuert alles über Menüs. So etwa wird ein Gebäude in Auftrag gegeben: Mit der rechten Maustaste wird auf ein Gebäude-Symbol geklickt. Daraufhin öffnet sich ein kleines Fenster mit Informationen dazu. Produktionszeit, Kosten und benötigte Ressourcen werden angezeigt. Ein einfacher Mausklick auf das Symbol und das gewünschte Gebäude geht in die Produktion. Sollen mehrere Gebäude des gleichen Typs errichtet werden, müsst ihr das durch weitere Mausklicks machen. Auch die Produktion von Einheiten und die Forschung nach neuen Technologien werden über spezielle Menüs veranlasst. Welche Gebäude errichtet, Einheiten produziert und Technologien erforscht werden, zeigt ein kleines Fenster an. Ressourcen können an allen Stützpunkten gesammelt werden, müssen aber zu den Hauptstützpunkten transportiert werden. Erst dann kann der Ertrag auch genutzt werden. Den Transport könnt ihr manuell vornehmen oder auf Wunsch in den Optionen automatisch ablaufen lassen. Gerade wenn ihr mitten in einem Gefecht seid, werdet ihr für solche Hilfe dankbar sein.

Auf einer grossen Übersichtskarte des Pazifiks, die hundertsiebenundzwanzig Gebiete umfasst, behaltet ihr stets den Überblick. Stützpunkte, Schiffe und die einzelnen Gebiete werden durch Markierungen getrennt angezeigt. Durch wenige Mausklicks gebt ihr euren Schiffen neue Routen und erbaut neue Stützpunkte. Ihr könnt die Karte jederzeit vergrössern, verkleinern und drehen. Da die Errichtung von Gebäuden und die Forschung einiges an Zeit dauern, könnt ihr durch die Zeitsteuerung das Geschehen beschleunigen. Dadurch entfällt unnötiges Warten. Doch jede Zeit des Friedens hat mal ein Ende. Entweder macht ihr den ersten Schritt und attackiert euren Gegner oder es läuft umgekehrt. Ziel ist es, eine bestimmte Anzahl an feindlichen Stützpunkten einzunehmen und diese eine bestimmte Zeit lang zu halten. Solltet ihr auf Seiten der Japaner spielen, habt ihr nur eine Chance auf den Sieg, wenn ihr vor 1942 angreift. Wer will, kann den Feldzug dann automatisch ablaufen lassen und sich auf die Produktion und das Aufrüsten der Einheiten und Einrichtungen konzentrieren.

Pacific Storm
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Carlos Mancebo

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Carlos Mancebo am 12 Sep 2006 @ 18:50
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