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Painkiller - Battle out of Hell: Review

  Personal Computer 


Vor ziemlich genau neun Monaten brachte Dreamcatcher den Ego-Shooter Painkiller, das Erstlingswerk des polnischen Newcomer-Entwicklungsstudios People Can Fly, auf den Markt. Mit Erfolg! Zwei Monate später wurde dann das offizielle AddOn

Painkiller: Battle Out of Hell

angekündigt, was Anfang Dezember 2004 zum Preis von knapp 20 Euro im Handel erschienen ist. Taugt es was?



Was zur Hölle?

Da stand er nun. Daniel Garner. Er hat sich im Auftrag des Himmels durch die Hölle geballert und Luzifer persönlich besiegt. Dumm nur, dass sich Alastor, einer der Höllengeneräle, die Macht des Teufels unter den Nagel gerissen hat und Daniel nun mit einer riesigen Streitmacht an Höllenmonstern umzingelt. Doch zum Glück ist ja Eva in der Nähe. Ja, die Eva aus dem Paradies! Sie ist wie Daniel in der Zwischenwelt von Himmel und Hölle gefangen und verfügt über höhere Mächte. Diesen Mächten ist es dann auch zu verdanken, dass Eva und Daniel mit Hilfe eines Portals fliehen können. Da Daniel ein schlechter Verlierer ist, schnappt er sich seine Wumme und beschliesst, Alastor endgültig den finalen Arschtritt zu verpassen.

Bis dahin muss er sich allerdings durch zehn Levels metzeln, die Painkiller-typisch wieder wundervoll designt wurden und mit zahlreichen, teils verflucht gut versteckten, Geheimnissen aufwarten. Dabei kommt auch der schwarze Humor nicht zu kurz. Im Freizeitpark-Level stehen Stromstuhlkarussels herum. Auch wenn Daniel einer Fahrt darin vielleicht nicht abgeneigt wäre, so hat er doch besseres zu tun und fährt statt dessen lieber eine Runde in einer Achterbahn, die jeden Rollercoaster-Tycoon-Profi zum Erbrechen bringen würde. Das war jetzt durchaus positiv gemeint, wird während der Fahrt doch eine Menge geboten.

So haben sich die Entwickler extra für Daniel ein Dutzend neue Monstertypen ausgedacht, die fieser und skurriler denn je sind. Ein paar von denen wollen ihm dann auch direkt die Achterbahnfahrt versauen und beschmeissen ihn mit Feuerbällen. Wie unfreundlich! Aber wenigstens nicht so pervers wie die Säure-kotzenden Zombies. Leitungswasser und Seife sind in der Hölle nämlich Raritäten. Abgesehen davon bekommt Daniel in jedem Level neue Monster zu sehen. An Abwechslungsreichtum mangelt es also nicht.

Neue Waffen

Glücklicherweise war People Can Fly so nett, Mister Garner einige neue Totmacher mit auf den Weg zu geben, die er selbstverständlich erst mal finden muss. Da wäre zum Beispiel das stark verbesserte Bolzengewehr mit Zoomfunktion und integriertem Mehrfachgranatwerfer, womit Daniel eine ganze Menge Spass haben kann. Für einsame Grillnächte empfiehlt sich der Flammenwerfer, der alternativ auch als halbautomatisches Maschinengewehr genutzt werden kann. Zu den aus dem ersten Abenteuer bekannten magischen Tarotkarten gesellen sich jeweils fünf permanente und fünf temporäre, die sich Daniel natürlich wie gewohnt vorher durch die Lösung von bestimmten Aufgaben verdienen muss. Dazu zählt unter anderem, alle Geheimnisse eines Levels zu finden oder nur eine bestimmte Anzahl an Gegnern zu töten. Leichter gesagt als getan, denn manche Aufgaben lassen sich erst mittels Einsatz anderer Tarotkarten lösen.

Painkiller - Battle out of Hell
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Admin am 08 Mrz 2005 @ 11:45
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