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Painkiller - Overdose: Review

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JoWooD gab die Entwicklung von Painkiller: Overdose dieses Mal in die Hände des Studios Mindware. Die Tschechen haben sich schon mit dem Titel Cold War ihre Sporen im Computerspielegeschäft verdient, der allerdings eher für desinteressiertes Schulterzucken unter der Journaille sorgte, als für Begeisterungsstürme. Mit dem neuen Titel aus dem Painkiller-Universum hat man es auf der einen Seite etwas leichter, da sich die Serie eine treue Fangemeinde erarbeitet hat. Auf der anderen Seite verzeihen die Fans auch viel weniger Fehler, als bei einem völlig neuen Konzept.

JoWooD gab die Entwicklung von Painkiller: Overdose dieses Mal in die Hände des Studios Mindware. Die Tschechen haben sich schon mit dem Titel Cold War ihre Sporen im Computerspielgeschäft verdient, der allerdings eher für desinteressiertes Schulterzucken unter der Journaille sorgte, als für Begeisterungsstürme. Mit dem neuen Titel aus dem Painkiller-Universum hat man es auf der einen Seite etwas leichter, da sich die Serie eine treue Fangemeinde erarbeitet hat. Auf der anderen Seite verzeihen die Fans auch viel weniger Fehler, als bei einem völlig neuen Konzept.

Im neuesten Streich spielt man nicht mehr den bei einem Unfall ums Leben gekommenen Daniel, der seine Frau in den Tiefen der Hölle sucht. Der zweifelhafte neue Held der Geschichte ist nämlich auch nicht gerade befreit von dem Makel der Verdammnis. Es ist die Geschichte von Belial, ein Wesen, da zur einen Hälfte Engel ist, aber zur anderen Hälfte eine dämonische Natur besitzt. Gezeugt ohne Liebe ist sein einziger Lebensinhalt der Hass geworden. Zumal ihn Luzifer jagen und in einen Käfig sperren liess. Dieser Käfig wurde von dem Höllenhund Cerberus bewacht.

Eines Tages gelang Belial doch die Flucht. Sein einziges Ziel ist nun die Rache. Rache an seinen Peinigern und auch sonst an allen, die ihn schon bei seiner Geburt verflucht haben. Die Waffen, die ihm dabei zur Verfügung stehen, sind natürlich den Örtlichkeiten entsprechend. Eine Armbrust, die man mit Knochen bespannt und die Gegner an Wände nageln kann, abgerissene Dämonenköpfe, die Strahlen aus ihren Augenhöhlen schiessen, und wahrhaft diabolische Granatwerfer bestimmen das Arsenal, das Belial mit sich herumträgt. Subtiles Vorgehen ist seine Sache nun einmal nicht so sehr.

Der alte Kampf Böse gegen Noch-Böser

Wer schon einmal einen Blick auf die vorangegangenen Teile des Painkiller-Universums geworfen hat, wird die Gemeinsamkeiten erkennen. Auch die Fans von Serious Sam werden das eine oder andere Déjà-vu erleben, zumindest, was die Spielweise betrifft. Belial kämpft sich durch die einzelnen Räume, bis kein einziger Gegner mehr übrig bleibt. Wenn man den Raum von all dem Gruselgewürm befreit hat, öffnet sich eine Tür zum nächsten Raum. Dort fängt der Kampf wieder von vorn an. Stück für Stück arbeitet sich Belial auf diese Weise zum Hüter des Levels vor.

Diese Endgegner sind in gewohnter Manier nicht nur übergross, sondern zudem auch noch übermächtig. Begleitet von Zombie- und Ghoulhorden, stellt der Bossgegner an sich einen noch problematischeren Feind dar, als er es alleine schon ist. Dabei wird man bereits bei den gezielten Schüssen auf den Obermotz schon einen gewaltigen Anteil seines Munitionsvorrates los. Und Munition ist in Painkiller: Overdose sowieso schon ein kostbareres Gut, als das Leben selbst. Hätte man das nicht schon längst verwirkt, würde man wohl eher mit einer Harfe in der Hand auf den himmlischen Wolken des Paradieses wandeln.

Painkiller - Overdose
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Martin Weber

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Martin Weber am 16 Dez 2007 @ 15:59
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