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Painkiller: Review

  Personal Computer 


Frisch aus dem neuen EU-Mitgliedsland Polen erreicht uns ein Ego-Shooter, der bereits vor dem Release für mächtigen Gesprächsstoff gesorgt hat. Frei nach dem Motto Augen zu und durch geht man in insgesamt 20 Missionen auf die Jagd nach allerlei Monstern, Vampiren und Hexen. Ausgestattet mit einer brillanten Optik erscheint der bizarre Ego-Shooter nun auch in Deutschland. Wir haben den Serious Sam-Konkurrenten etwas genauer unter die Lupe genommen!



Story

Ein Autounfall beendet das Leben von Daniel Garner und seiner Frau. Doch anstatt an Petrus Pforte zu klopfen, schmort Garner im Fegefeuer. Nur die Erfüllung einer gnadenlosen Mission bringt ihm Erlösung: Schreckliche Kreaturen, ausschliesslich dem Bösen verpflichtet, drohen in einem grausamen Machtkampf die Menschheit zu vernichten. Als Painkiller begibt sich Garner samt schlagkräftigem Waffenarsenal auf Monsterjagd...

Gameplay

Dass uns in Painkiller keine echte Story begegnet, ist eigentlich so sicher wie das Amen in der Kirche, schliesslich liegt das Hauptaugenmerk der Entwickler auf purer Ballerei und davon gibt es in Painkiller nicht gerade wenig. In insgesamt 20 verschiedenen Missionen, die euch in allerlei Epochen der Menschheit führen, müsst ihr gegen Horden - und hier meinen wird das Wort Horden wörtlich - von Gegnern antreten. Dabei zeigt einem ein kleiner Kompass am oberen Bildschirmrand immer die Richtung an, in welcher sich weitere Monster oder aber Speicherpunkte befinden. Hat man in einem Levelabschnitt nämlich alle Gegner erledigt, wird ein rot leuchtender Speicherpunkt sichtbar. Manuelles Speichern ist in Painkiller nicht möglich. Dafür wurden die Speicherpunkte recht fair gelegt, diese erscheinen meistens immer nach grösseren Gegnerhorden oder aber nervenaufreibenden Sprungeinlagen, so dass man diese nicht erneut wiederholen muss, wenn man sie einmal geschafft hat.

Painkiller ist eindeutig auf Action ausgelegt, dies zeigt nicht nur der Verzicht auf eine weitläufige Story, sondern auch die Schnelligkeit im Spiel. Anstatt pro Gegner acht oder neun Schüsse abfeuern zu müssen, fallen die meisten schon nach ein oder zwei Schüssen um. Auch der Nachteil der etwas dämlichen KI wird dadurch kompensiert, dass häufig 30 oder mehr Gegner gleichzeitig auf den Spieler einstürmen. Hier kann es natürlich bei schwächeren Rechnern leicht zu Aussetzern kommen.

Getötete Gegner hinterlassen grün schimmernde Seelen, die auf den ersten Blick kaum Verwendung finden. Doch hat man eine bestimmte Summe an Seelen eingesammelt, und das geht bei hunderten von Gegnern in einem Level recht schnell, verwandelt sich der Spieler für einige Zeit in einem übermächtigen Dämonen, der jeden Gegner innerhalb einer Millisekunde ins Jenseits befördert. Zeitgleich färbt sich der Bildschirm rot-schwarz und sieht wirklich beängstigend aus, dieser Effekt ist den Entwicklern wirklich mehr als gelungen.

Bei der Auswahl der Waffen haben die Entwickler sich wirklich die verrücktesten Dinge ausgedacht. So gibt es Miniguns, Raketenwerfer, Elektroschocker und viele weitere. Am liebsten gefällt mir allerdings die Pflockwaffe, die fast jeden Gegner mit einem Schuss ins Jenseits schickt. Auch bei der Auswahl der Gegnertypen haben sich die Entwickler sehr viel Mühe gemacht.

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Admin am 08 Mrz 2005 @ 11:44
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