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Pariah: Review

  Personal Computer 

Bereits auf der letzten Games Convention hatten wir die Möglichkeit, hinter verschlossenen Türen einen ersten Blick auf den neuen Ego-Shooter Pariah aus dem Hause Digital Extremes zu werfen. Weitläufige Landschaften, eine hübsche Grafikengine sowie eine auf den ersten Blick recht spannende Story sorgten für offene Münder. Inzwischen steht Pariah nun schon seit einigen Tagen in den USA im Handel und auch die deutsche Version wurde fertig gestellt. Wir sind in die Rolle von Jack Mason geschlüpft und haben versucht, die Welt von fiesen Mech-Aliens zu befreien.



Story

Der Spieler übernimmt die Rolle von Jack Mason, einem Militärdoktor im Jahr 2520. Mason wurde beauftragt, bei einer Routine-Übergabe einer Gefangenen, die von einem Virus befallen ist, anwesend zu sein. Der Spieler muss die Patientin zu einer medizinischen Einrichtung bringen. Alles Routine und eigentlich ziemlich unspektakulär. Doch es kommt, wie es kommen muss: Das Raumschiff wird abgeschossen und stürzt in die Wastelands des Gefängnisses. Das erste Ziel ist nun das eigene Überleben und das Überleben von Karina, der Gefängnisinsassin. Mit der Zeit lernt Mason mehr über Karina, über das Virus und über die Dinge, die wirklich im Gefängnis passieren.

Gameplay

Die Voraussetzungen für einen genialen Ego-Shooter könnten kaum besser sein. Bislang darf sich Digital Extremes für den genialen Ego-Shooter Unreal und für den Multiplayer-Shooter Unreal Tournament verantworten. Mit Pariah hätten sie die Chance gehabt, all ihr Wissen von Unreal in den Singleplayer-Modus und all ihr Wissen von Unreal Tournament in den Multiplayer-Modus zu stecken. Doch leider ist nicht alles Gold, was glänzt.

Pariah entführt euch in insgesamt 18 unterschiedlichen Missionen in eine fremde Welt, doch bietet es gewohnte Ego-Shooter-Kost. Nach einem kleinen Tutorial, welches zumindest die Grundlagen der Steuerung erklärt, geht die Action richtig los. Sofort wird der Spieler von zahlreichen Feinden eingekreist und muss sich seinen Weg zum Levelausgang freischiessen. Dabei darf der Spieler auf insgesamt sieben Waffen zugreifen, die schon relativ früh zur Verfügung gestellt werden. Darunter lassen sich typische Waffen wie zum Beispiel ein Raketenwerfer, ein Scharfschützengewehr oder auch ein MG finden. Praktischerweise sind überall in den Missionen sogenannte Energiekerne versteckt. Mit diesen kleinen technischen Spielereien hat der Spieler die Möglichkeit, seine Waffen aufzuwerten. So kann man jede Waffe um drei Stufen verbessern. Dies hat unterschiedliche Auswirken: Das MG trifft nach einem Upgrade genauer und streut nicht mehr so sehr und das Scharfschützengewehr lässt sich mit einer Thermosicht ausrüsten, so dass Gegner einfacher und schneller ausfindig gemacht werden können. Munition gibt?s übrigens im Überfluss, denn jeder getötete Gegner lässt eine Waffe mit Kugeln fallen. Etwas ärgerlich ist es, dass die Waffe erst eine Zeit lang auf dem Boden gelegen haben muss, bevor man sie aufheben kann.

Anscheinend sind die Entwickler von Pariah Halo-Fans, haben sie doch viele Features von der Konkurrenz schamlos übernommen. So gleicht auch das Heilungssystem exakt dem aus dem Ego-Shooter von Bungie. Wird der Spieler getroffen, verringert sich zwar die Lebensanzeige, doch diese füllt sich nach einer kurzen Wartezeit erneut auf. Falls der Beschuss weiter andauert und der Spieler konstant weiter Schaden nimmt, kann sich die Gesundheit nicht mehr automatisch regenerieren, sobald ein bestimmter Schwellenwert erreicht ist. Wurde dieser Wert unterschritten, hilft nur noch das "Healing Tool". Ausgerüstet mit vier Injektionen lassen sich so schnell die Lebenspunkte wiederherstellen.

Pariah
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Alexander Boedeker

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Alexander Boedeker am 17 Mai 2005 @ 10:57
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