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Penumbra - Black Plague: Review

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Willkommen am Ende. Die Penumbra-Spiele sind ursprünglich als Trilogie angelegt worden, schrumpften später dann aber zu einem Zweiteiler zusammen. Inhaltlich knüpft der zweite Part dort an, wo der erste endete. Dennoch kann man auch ohne Vorkenntnisse draufloszocken. Storykomplettisten kommen zur Gedächtnisauffrischung trotzdem nicht umhin, den Vorgänger einmal gesehen zu haben. Dort bekam unser Held Philipp einen Brief seines tot geglaubten Vaters Howard. Natürlich macht sich Philipp sofort auf die Suche, die ihn auf eine Forschungsstation nach Grönland verschlägt.

Neben einer kultischen Ausgrabungsstätte, ewigem Eis und der dazugehörigen Einöde erwarten ihn in der Station auch eine Horde merkwürdiger Gestalten, die sich alles andere als kooperativ oder sympathisch zeigen, eine Menge Geheimnisse und ein irrer Abstieg in die Niederungen der eigenen Seele. Phillip bezahlt die Suche nach seinem Vater mit einer Menge Nerven. Die Konfrontation mit dem Grauen fordert am Ende des ersten Teils dann auch ihren Tribut: Er erleidet einen Nervenzusammenbruch, sackt ohnmächtig zusammen und wacht eingeschlossen in einer Zelle wieder auf.


Genau an dieser Stelle setzt dann auch Black Plague ein. Man befindet sich immer noch in dem abgeschlossenen Zimmer und muss zusehen, wie man die Flucht ergreifen kann. Jedenfalls, wenn man nicht in dem finsteren Loch versauern und endgültig des Wahnsinns fette Beute werden möchte. Denn man merkt schnell, dass sich auf dieser Station ansonsten kein gesunder Mensch mehr aufhält, der einem helfen könnte - vorerst jedenfalls nicht. Wenn man dann den Ausweg aus der Lage gefunden hat, geht es munter durch düstere Gänge, enge Lüftungsschächte sowie unheimliche Räume, in denen ein normal denkender Mensch niemals einen Schritt hineinwagen würde.

Als ob Phillip damit nicht schon genug Probleme an den Hacken hätte, streunen durch die gesamte Station immer noch diese aggressiven Wesen herum. Hatte unser Charakter im ersten Teil wenigsten noch ein paar Waffen bei sich, bewegt er sich in Black Plague völlig unbewaffnet durch die eisig kalte Station. Bald schon findet er heraus, dass eine Geheimorganisation hier Ausgrabungen und Forschungen betrieb, wobei ein Virus freigesetzt wurde. Dieser Erreger scheint für die grauenvollen Kreaturen verantwortlich zu sein, die ihn immer wieder auf den Weg in die Freiheit attackieren. Vor dem Spieler liegt also ein nervenaufreibendes Versteckspiel mit zahlreichen Rätseln und Situationen, in denen er die Umgebung für sich nutzen muss.

Was lauert denn da?

Bereits von der ersten Minute an bemerkbar ist die Beklemmung, die sich wie ein roter Faden zuerst durch das Spiel zieht und dann wie ein eiskaltes Händchen den Spieler im Genick packt. Man begleitet Phillip wie in einem Ego-Shooter durch die Gänge, versucht hinter verschlossene Türen zu kommen und muss zu diesen Zweck auch die eine oder andere Aufgabe erfüllen, damit man endlich sieht, was hinter so manch fest verschlossenem Tor steckt. Oftmals sind es nützliche Gegenstände, die man einsacken kann. Medizin, Batterien für die bitter benötigte Taschenlampe oder Dinge, womit man des Rätsels Lösung wieder ein Stückchen näher kommt.

Penumbra - Black Plague
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Martin Weber

Penumbra---Black-Plague


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Martin Weber am 29 Feb 2008 @ 16:33
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