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Pharao: Review

  Personal Computer 


Kann sich noch jemand von euch an Caesar 3 erinnern? Hat es euch gefallen? Ja? Dann ist das folgende Spiel genau das Richtige für euch. Denn mit Pharao hat Sierra wieder einen tollen Strategiehit auf den Markt gebracht, der sich vor der Konkurrenz à la Age of Empires nicht zu verstecken braucht.



Auf den Spuren des großen Pharao

Wie der Name Pharao schon sagt, spielt sich das Geschehen diesmal nicht im alten Rom ab, sondern im sandigen und wunderschönen Ägypten. Ihr habt die Aufgabe eine neue Siedlung aus dem Boden zu stampfen und diese von Mission zu Mission wachsen zu lassen, bis ihr schliesslich Herrscher eines ganzen Reiches seid. Doch bis es so weit kommt ist es noch ein langer, wirklich sehr langer Wweg. Ihr müsst euch in über 30 Missionen dem großem Pharao gegenüber beweisen, ob ihr würdig seid, in seine Fußstapfen zu treten.

Die ersten Schritte

Die ersten Missionen werden euch noch einigermassen leicht im Verhältnis zu späteren Aufgaben vorkommen. Zuerst sind es nur ein paar kleine Häuschen, die errichtet werden müssen, doch schon ein paar Missionen weiter sind es schon grosse Monumente wie zum Beispiel eine Sphinx oder eine gewaltige Pyramide. Aber in Pharao gibt es nicht nur Sonneschein. Im Laufe der Zeit bekommt ihr es mit brutalen Widersachern, Dürreperioden oder Überschwemmungen zu tun.

Für Anfänger in diesem Genre oder auch generell gibt es ein sehr gut gemachtes Tutorial, in dem man mit allen Grundfunktionen von Pharao vertraut gemacht wird. Man erlernt das Häuserbauen, den Handel und was sonst alles noch wichtig ist um zu überleben.

Lasset die Missionen beginnen

Nachdem man das doch ganz hilfreiche Tutorial abgeschlossen hat, kann man auch schon loslegen. Zu Beginn kann man sich für die Kampagnen oder für ein freies Spiel auf einer Solokarte entscheiden. Angenommen ihr habt euch für die Kampagnen entschieden, könnt ihr dann den Schwierigkeitsgrad festlegen, von denen es insgesamt 5 Stufen von Einsteiger bis Profi gibt. Dann folgt erst mal ein tolles Intro-Video, welches einem das Spiel von Anfang an schmackhaft machen soll und dann die Missionsbeschreibung.

In der ersten Mission zum Beispiel, ist eure Aufgabe recht simpel: Ihr müsst lediglich 6 Häuser errichten, die Wasserversorgung sicherstellen und auf Bewohner warten.

Doch später muss man dann gleich mehrere Missionsziele auf einmal erfüllen, was eine hohe Anforderung an euer taktisches Geschick stellt. Die nötige Motivation um diese Ziele zu erreichen sind die immer neuen Gebäude, die man seinen Bewohnern und sich selbst spendieren darf. Da es von diesen Gebäuden insgesamt über 100 gibt, bleibt die Langzeitmotivation auf Wochen erhalten, da man die Gebäude anders als in vergleichbaren Spielen auch upgraden, daher ausbauen kann. Aber auch eure steuerzahlende Bevölkerung kommt in Pharao nicht zu kurz, denn jeder Bewohner hat einen bestimmten Beruf in eurer Siedlung. Und wenn man mal eine kleine Herrschaftspause einlegen will, kann man sich entspannt zurücklehnen und dem dynamischem Spielverlauf zuzusehen, was sehr schön anzuschauen ist, aber dazu später mehr.
Auch an die Ernährung der hungrigen Mäuler im Staat muss gedacht werden. Dies kann auf vielerlei Wege geschehen, es stehen der Fischfang, die Landwirtschaft und das Jagen zur verfügen. Vor allem das Jagen spielt eine große Rolle da während der Dürreperioden keine Landwirtschaft betrieben werden kann, ist ja auch nicht so einfach, ohne Wasser :)!

Ein bisschen Krieg muss sein...

Auch der Krieg wird in Pharao nicht unter den Teppich gekehrt, denn was wäre ein Echtzeitstrategiespiel ohne ein bisschen Krieg :)? Und dafür stehen euch reichlich Mittel zur Verfügung. Ihr könnt den Feind, wenn er mal wieder ein wenig aufdringlich wird, entweder über den normalen Landweg oder über den interessanten Seeweg bekämpfen. Denn wo sich bei Caesar 3 Barbarentruppen und Römer gegenseitig die Köpfe einschlugen und Sperrwerfer, Kavallerie oder einfache Fußsoldaten den Rest besorgten, bietet Pharao vielfältige militärische Optionen, wie die Streitwagen oder die gewaltigen Kriegsschiffe, mit denen sie ihre Feinde rammen und versenken können.
Doch es müssen ja nicht immer muskelbepackte Fußsoldaten oder ausgebildete Söldner sein.
Auch die ganz normalen kleine Ganoven können ihrer Stadt gehörig einheizen, indem sie Unruhe stiften oder in ihren Palast eindringen und dort ihr Unwesen zu treiben.

Die Steuerung ist die halbe Miete

Bei so einem komplexen Spiel wie es Pharao ist, braucht es natürlich auch eine dazugehörige gute Steuerung damit man im Ernstfall (Krieg oder Katastrophe) schnell reagieren und agieren kann. Nach einer kurzen Spielzeit hat man sich schnell an die doch sehr unkomplizierte Steuerung gewöhnt und findet sich gut zurecht. Das Inventar ist übersichtlich gestaltet, wo alle Icons sofort verraten was sie bewirken können. Auch die aus Caesar 3 schon bekannten Spezialkarten, auf der man sich die Wasserversorgung oder die Kriminalitätsrate sehr schön anschauen kann. Selbst die Zufriedenheit der eigenen Bürger kann man sich anzeigen lassen, was auch ein sehr wichtiger Aspekt in Pharao darstellt. Denn wenn ihr das Volk vernachlässigt oder ihnen den gewohnten Lebensstandard nicht mehr bietet, werden sie sehr schnell sauer, randalieren gegen ihren Herrscher (was nun mal ihr seid) und Zetteln Bürgerkriege oder Aufstände gegen euch an. Aber wenn ihr meint das sei nicht so wild, dann täuscht ihr euch, denn wenn man nicht aufpasst, wandern die Bürger aus, was zur Folge hat, dass die Steuereinnahmen denen von Monaco gleichkommen! Ausserdem gibt`s noch eine Weltkarte wo ihr alle Städte erkennen und Handel betreiben könnt.

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Admin am 08 Mrz 2005 @ 11:48
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