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Pillars of Eternity II: Deadfire: Review

  Personal Computer 

Nach den großartigen isometrischen Rollenspielen der 1990er-Jahre war lange Zeit Ebbe für Freunde dieser Spielgattung am PC angesagt. Zwar erschienen hier und da noch ähnliche Titel, zumeist jedoch waren es rundenbasierte Rollenspiele, die bei Weitem nicht den Tiefgang in erzählerischer Hinsicht darboten wie die Klassiker der Baldur's-Gate-Reihe, Planescape Torment oder selbst die eher auf Kampf ausgelegten Icewind Dale und Neverwinter Nights. Mit Pillars of Eternity erschien 2015 ein ebensolches Kleinod und eroberte die Herzen der Kritiker und Fans gleichermaßen.


Entspanntes und bekanntes Spielgefühl

Woran lag das eigentlich? Es war wohl dieses eigentümliche, aber intensiv schöne Gefühl, direkt in eine Welt zu fallen, in der man sich wohlfühlt. Das lag einerseits an bekannten Spielmechaniken, deren Verwendung bereits seit den Klassikern etabliert ist
- etwa die Fortbewegung der Charaktere, das Inventarsystem oder die Dialogauswahl, um nur mal drei Elemente von dutzenden zu nennen. Aber es steckte noch mehr dahinter. Vor allem war es doch die Gemütlichkeit, die einen wieder an den Bildschirm fesselte. Klar, andere Rollenspiele vermögen dies auch, doch nicht in dieser heimeligen, fast entspannten Art und Weise.

Zwar schließt Pillars of Eternity II direkt an den Vorgänger an, ihr müsst den ersten Teil aber nicht zwangsläufig gespielt haben. Die Einleitung gibt euch genug preis, um der Geschichte folgen zu können. Der Import eures Helden aus dem ersten Teil bedeutet zwar, dass ihr hinsichtlich der Charakterentwicklung wieder bei null anfangen müsst.Doch das Erlebte aus dem Vorgänger ist hin und wieder Gesprächsstoff in den Dialogen.Hier merkt ihr dann eben doch, dass die Bewohner der Welt euch und eure Taten kennen und eben schätzen oder auch ablehnen. Obsidian entsendet euch diesmal per Schiff in die weite Welt. Auf den Inseln des Deadfire-Archipels gilt es, sich auf die Spur einer Gottheit zu begeben, die in eine gigantische Statue geschlüpft ist und die Heimat des Helden verwüstete. Eurem Zuhause beraubt, begebt ihr euch auf die Suche. Nach anfänglich nötiger Reparatur eures gestrandeten Schiffes stecht ihr erstmalig in See.

Pillars of Eternity II: Deadfire Screenshot


Doch schippert ihr nicht nur mit einem Schiff zu den nächsten Inseln und begibt euch auf die Suche nach Schätzen, mystischen Bauten und schummerigen Höhlensystemen. Gleichermaßen ist euer Schiff Defiant auch Unterschlupf für euch. Hier könnt ihr Ausrüstung horten und eure Gruppenmitglieder parken. Ganz so, wie es eure einstige Festung Caed Nua im ersten Teil war. Ihr müsst aber nun auch ein Auge auf eure Schiffsbesatzung und das Schiff selbst haben. Denn dem Ausbau und der Wartung des Schiffes sowie dem Proviant und der flüssigen Nahrung für die Schiffscrew kommen ebenso Bedeutung zu. Angeheuerte Mannschaftsmitglieder wie Kanoniere oder einfache Matrosen wollen täglich besoldet werden. Die Kosten sind zwar gering, dennoch ist der Einsatz eurer Reichtümer in Handelshäusern nun etwas bedeutungsvoller, weil ihr nicht alles ausgeben könnt, um auch künftig noch weitersegeln zu können. Ein wenig Pirates!-Gefühl kommt da auf.

Pillars of Eternity II: Deadfire
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Markus Grunow

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Markus Grunow am 11 Jun 2018 @ 21:26
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