GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

Pillars of Eternity: Review

  Personal Computer 

Ja, es gibt sie noch. Diese an Tempo herrlich armen Echtzeit-Rollenspiele, bei denen man tatsächlich viel lesen muss, um der Handlung zu folgen. Bei denen jedes Buch und jede Pergamentrolle aus dem Regal eine kleine Geschichte oder wertvolle Informationen preisgeben können. Bei denen Dialoge manchmal wichtiger sind, als ein klug geführtes Schwert. Und bei denen man im Pausenmodus minutenlang durch Fertigkeiten und Zauber sucht, um sich die attackierenden Feinde bestmöglich vom Halse halten zu können. Kurzum: Wer mit Baldur's Gate, Planescape Torment, Neverwinter Nights oder Icewind Dale früher Freude hatte, der kommt um Pillars of Eternity nicht herum.

Klassisch gut?

Mitarbeiter von Obsidian Entertainment waren seinerzeit an der Entwicklung der meisten der oben angesprochenen Titel nachhaltig beteiligt. Denn einige der ehemaligen Black-Isle-Studios-Angestellten fanden bei Obsidian ein neues Zuhause. Kein Wunder also, dass über Kickstarter innerhalb weniger Tage im Jahr 2012 satte 4 Millionen US-Dollar zusammenkamen, die mehr als 70.000 Unterstützer einzahlten. Die Hoffnung war bei vielen Spielern gross, dass hier das nächste Rollenspiel-Schwergewicht in den Ring treten würde. Und diese Hoffnung wurde nicht enttäuscht.

Getreu dem Klassiker Baldur's Gate ist Pillars of Eternity ein klassischen Rollenspiel mit einer bis zu sechsköpfigen Gruppe. Gewohntermassen erstellt ihr zunächst euren eigenen Charakter. Dabei kann schon mal locker eine halbe Stunde Zeit vergehen, denn die Entscheidung fällt angesichts der vorhandenen Optionen und der Erklärungen zu den Attributen nicht leicht. Denn auch wenn die Oberfläche des Spiels und das gesamte Design danach aussehen: Es handelt sich hierbei nicht um das Regelwerk von Dungeons & Dragons. Vielmehr hat Obsidian Entertainment ein ähnliches Regelwerk für sich geschaffen.

Pillars of Eternity Bild
Endlich im Spiel angekommen, springen einem dennoch viele Ähnlichkeiten und Gemeinsamkeiten mit den Klassikern ins Auge und sind auch beim Gameplay spürbar.Die Steuerung der Charaktere, die Pausenfunktion -umstellen brauchen sich Rollenspieler hier kaum. Und doch gibt es natürlich Unterschiede,denn statt nur auf eure Gesundheit achten zu müssen, kommt es hier auch auf die Ausdauer im Gefecht an. Erst wenn die Ausdauer gesunken ist, geht es euch tatsächlich an den roten Lebenssaft. Stirbt euer Held oder ein anderer Nicht-Spieler-Charakter (kurz: NSC), kann er nach einem Gefecht wieder auf die Beine kommen und geheilt werden. Das funktioniert aber nur, solange noch mindestens ein Gruppenmitglied nicht am Boden liegt. Sind alleCharaktere besiegt, bekommt ihr den Todesbildschirm zu sehen und müsst den letzten Spielstand neu laden.

Pillars of Eternity
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?


Markus Grunow

Pillars-of-Eternity


Pillars-of-Eternity


Pillars-of-Eternity


Pillars-of-Eternity


Markus Grunow am 15 Mai 2015 @ 23:50
Kaufen
oczko1 Kommentar verfassen