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Pirates!: Review

  Personal Computer 


Es gibt sie immer noch, die Fans der Ur-Version von Sid Meier`s Pirates, die das inzwischen recht angestaubte Spiel immer noch auf dem guten, alten C64 spielen. Nach der Goldauflage von 1992 steht nun endlich ein Nachfolger in den Regalen der Händler. Neu eingekleidet, aber immer noch das gleiche Spielprinzip - kann der Mix aus Seeräuberkarriere und Händler noch heute überzeugen? Wir verraten es euch!



Beim Klabautermann! Nachdem Anfang des Jahres das Entwicklergenie Sid Meier einen neuen Pirates!-Teil angekündigt hat, konnte ich den Release-Termin kaum noch abwarten. Früher verbrachte ich Stunde um Stunde in der Karibik, eroberte und versenkte feindliche Schiffe und stellte mich in den Dienst des Königs. Zum Glück haben die Entwickler auch in dem neusten Teil dieses Spielprinzip kaum geändert.

Zu Beginn des Spiels muss sich der Spieler zunächst einmal einen Namen ausdenken. Danach sucht er sich eine Profession aus. Hierbei hat er zum Beispiel die Wahl, ob er lieber ein begnadeter Fechtkämpferr sein möchte oder lieber ein ausgezeichneter Seemann - je nach Wahl hat man in bestimmten Situationen einige Vorteile. So lässt es sich geschickter Handel treiben oder aber es ist einfacher, ein gegnerisches Schiff zu kapern. Wenn man nun das Spiel zum allerersten Mal startet, ist es dem Spieler noch nicht erlaubt, das Startjahr frei zu wählen, denn dieses muss erst freigespielt werden. Doch ein Klick noch, und das Piratenleben kann beginnen. Aber vorab gibt es eine Art Flashback in Form eines Videos. Hier bekommt der Spieler grob die Story erklärt: Ein fieser Gouverneur hat die gesamte Familie des Spielers vor Jahren gefangen genommen und hält die einzelnen Mitglieder verteilt über die ganze Karibik gefangen - nun obliegt es dem Spieler, die einzelnen Familienangehörige zu finden und Rache zu nehmen. Doch bevor es richtig zur Sache geht, muss sich der Spieler zunächst einmal für eine der vier verschiedenen Fraktionen entscheiden (Holländer, Engländer, Franzosen und Spanier). Damit wird nicht nur festgelegt, für welche Flagge man fortan kämpft, die Zugehörigkeit bestimmt in gewisser Weise auch mit den Schwierigkeitsgrad.

Zunächst bekommt der Spieler nur ein einziges Schiff spendiert, darauf befinden sich nur ein paar Kanonen, eine Hand voll Männer, die so genannte Mannschaft und ein paar Ratten. Während man nun durch die Karibik schippert und Ort für Ort abklappert, kann man natürlich auch das ein oder andere feindliche Schiff kapern und übernehmen. Dabei gibt es grundsätzlich zwei unterschiedliche Möglichkeiten: Entweder man schiesst das Schiff so in Stücke, dass sich die Mannschaft freiwillig ergibt, oder aber man versucht das gegnerische Schiff zu entern. Um mit der letzteren Methode erfolgreich zu sein, muss man zuerst das gegnerische Boot rammen und sich dann dem gegnerischen Kapitän stellen. In einem kleinen Duell wird dann entschieden, wer am Schluss der Sieger ist. Dabei laufen diese Minispiele immer nach dem gleichen Schema ab. Gesteuert wird mit den Tasten des Ziffernblocks. Wenn man zum Beispiel einen Schwertstoss ausführen will, muss man zum richtigen Zeitpunkt die Taste 4 drücken, damit der Schlag erfolgreich ausgeführt wird. Insgesamt eine recht simpel gehaltene Aufgabe, die niemanden überfordern wird. Zudem ist es fast immer immer einfacher und kostengünstiger, auf diese Weise ein Schiff zu übernehmen, da man dann keine Reparaturkosten für das eigene zahlen muss. Im Laufe der Zeit kann so die Flotte des Spielers auf zahlreiche Schiffe unterschiedlicher Grösse anwachsen. Dabei folgen die Schiffe auf der grossen Übersichtskarte stets dem direkt vom Spieler gesteuerten Flaggschiff. Jedoch ist es nicht möglich, mit mehreren Schiffen gleichzeitig anzugreifen. Man kann lediglich vor einer Schlacht das Flaggschiff, mit dem man dann angreift, wechseln. Dafür lässt sich am Ende einer Schlacht nicht nur das feindliche Schiff übernehmen - vorausgesetzt es wurde nicht versenkt - sondern hin und wieder schliesst sich auch ein Teil der gegnerischen Mannschaft der eigenen Crew an. Zudem gibt es mit jedem Schiff eine nicht geringe Anzahl an Goldmünzen, dem offiziellen Zahlungsmittel in der damaligen Karibik, zu erbeuten.

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Admin am 08 Mrz 2005 @ 11:52
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