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Pirates of the Caribbean - Legend of Jack Sparrow: Review

  Personal Computer 

Der Fluch der Karibik liess nicht nur die Fans von Johnny Depp in Verzückung geraten. Die Geschichte um Captain Jack Sparrow und seine Gefährten verzauberte das Kinopublikum. Auf dem PC liess speziell die Steuerung Badezimmer-Piraten verzweifeln. Zudem hatte das Spiel auch herzlich wenig mit der Kinovorlage zu tun. Nun ist jedoch für den zweiten Kinostreifen die passende Umsetzung für den PC erschienen. Lohnt sich der Urlaub in der Karibik?

Wer eine perfekte Umsetzung des Kinofilms erwartet, wird aber wieder enttäuscht. Denn statt der leicht verwirrenden Geschichte des Films, erlebt ihr vielmehr eine Art Zusammenschnitt der aufregendsten Szenen der Filme, in denen Jack vorwiegend im Mittelpunkt steht. Begleitet wird Captain Jack in den insgesamt vierundzwanzig Missionen von Will oder dessen nicht minder tapferen Freundin Elizabeth. Auf Knopfdruck wechselt ihr zwischen den Charakteren jederzeit hin und her, die KI übernimmt dann die Steuerung der zweiten Figur. Wer mag, lädt einen Freund zur Spielrunde ein und durchlebt die Missionen im Kooperationsmodus.

Während ihr im ersten PC-Spiel noch handeln, kämpfen und auf Entdeckungstour gehen konntet - was angesichts der Tatsache, dass das Spiel eigentlich mal Sea Dogs 2 hiess und erst kurz vor Release des Spiels einen massentauglichen Namen erhielt nicht verwunderlich ist - sind die Aktionen nun in der zweiten PC-Umsetzung doch sehr kampflastig geworden. Bis ihr euch an die unglückliche Steuerung gewöhnt habt, vergehen einige Minuten: Ein hilfreiches Tutorial gibt es nicht und die Symbole auf dem Bildschirm sind alles andere als selbsterklärend. Erst ein Blick in das Optionsmenü hilft langsam weiter, selbst das Handbuch ist in dieser Hinsicht als mangelhaft zu bezeichnen.

"Gebt mir meinen Gamepad-Säbel, junger Pirat!"

Zombie- und Skelettpiraten treten euch zunächst in Scharen gegenüber. Das Spielgefühl ist klar auf die schnelle Action ausgelegt, ihr drescht wie wild mit Kombinationen auf eure Gegner ein. Im späteren Spielverlauf lauern euch auch englische Soldaten, Dämonen oder Spinnen auf. Nach einigen Missionen gilt es zudem, einen Bossgegner zu bekämpfen. Niedergestreckte Feinde hinterlassen Goldstücke, die ihr in die Fähigkeiten eurer Charaktere investieren könnt. Sprungangriffe oder auch fiese Tritte lassen euch die Abwehr eurer Widersacher dann leichter durchbrechen. Kombinationen benötigt ihr jedoch nicht nur in den Kämpfen. Selbst plumpe Aktionen wie das Öffnen einer Truhe oder die Bewegung eines grossen Torriegels verlangen nach der richtigen Button-Kombination. Spätestens hier wird deutlich, dass die Steuerung per Tastatur unmöglich ist. Nur wer ein Gamepad hat - welches dazu auch noch vom Spiel erkannt werden sollte - hat eine Chance, sich durch diese Aufgaben zu quälen. Quälen? Ja, denn speichern könnt ihr nur am Ende eines Levels. Zwar dürft ihr mehrmals sterben, doch speziell die Button-Aufgaben zerren an den Nerven, da wünscht man sich des Öfteren eine Speicherfunktion.

Pirates of the Caribbean - Legend of Jack Sparrow
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Markus Grunow

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Markus Grunow am 20 Aug 2006 @ 12:11
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