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Pizza Connection 3: Review

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Die 1990er waren eine glorreiche Zeit für Software 2000. Das Unternehmen veröffentlichte mit dem Bundesliga Manager einen echten Hit und trat damit die Managerlawine in Deutschland los. Kurz darauf konnte man mit Pizza Connection einen weiteren Erfolg landen, die ungewöhnliche Kombination aus Wirtschaftssimulation und Pizza-Thema kam gut an. Nun dürfen wir uns dank Assemble Entertainment endlich wieder in den Teig werfen. Ob sich das lohnt und es dem Tester gelingt, weniger als 20 Mal "Pizza" zu schreiben, klärt unser Test.

Oh la la, ich bin eine Pizza

Auf den ersten Blick wirkt Pizza Connection 3 definitiv vertraut. Wer die Vorgänger gespielt hat, wird sich hier schnell zurechtfinden, am grundsätzlichen Konzept hat man nicht gerüttelt. Wie zuvor gilt es, Restaurants zu übernehmen, die Innenausstattung zu überarbeiten, Pizzen zu entwerfen und letztlich natürlich Kohle zu scheffeln.

Habt ihr euer erstes Restaurant erworben, könnt ihr aus verschiedenen Aufteilungen der Räume wählen – ein freies Ausbauen der Räumlichkeiten ist leider nicht vorgesehen. Auch die Auswahl der Inneneinrichtung ist relativ sparsam. Unter vier Möbelkategorien wählt ihr die Stühle und Tische aus, die zu eurer Zielgruppe passen, und platziert sie im Raum. Darüber hinaus könnt ihr lediglich ein paar Lampen und Öfen auswählen. Viel gibt es hier nicht zu beachten.

Doch was ist schon ein Restaurant ohne gute Pizzen? Also ab zum Pizzadesigner, der euch die aus der Serie gewohnte Freiheit beim Erstellen von eigenen Kreationen gibt. Ihr könnt nun auch die Form des Teigs direkt beeinflussen und wie wild Zutaten mixen. Dabei gibt es sogar abgefahrene Beläge wie Regenwürmer oder Heuschrecken, die tatsächlich ihre eigene Zielgruppe haben. Zu wild sollte man die Pizza aber nicht belegen, sonst fliegt sie an allen Kunden vorbei. Eine erste Idee, wie beliebt die Eigenkreation sein kann, zeigen die Indikatoren für Bonzen, Rentner, Studenten, Teenager, Touristen und Arbeiter. Ein Pseudo-Liveticker gibt darüber hinaus Kommentare zu Belagmenge und Preise ab, um die Balance noch etwas zu optimieren.

Oh la la, ich bin flach und rund

Habt ihr erst mal eure Speisekarte entworfen, gibt es an und für sich nicht mehr viel zu tun. Fortan beobachtet ihr, wie gut euer Restaurant läuft, und passt Rezeptur und Preise an, um euren Betrieb zu optimieren. Die Preise könnt ihr übrigens lediglich global für alle Zweigstellen im Pizzadesigner verändern. Das sind ärgerliche Extraklicks.

Um genügend Belag im Lager zu haben, solltet ihr auch einen guten Lieferanten anstellen und am besten gleich ein Lagerhaus direkt um die Ecke kaufen, sodass die Wege möglichst kurz sind. Möglichst kurz sollten zudem die Wartezeiten für die Kunden sein. Dafür stellt ihr Köche und Kellner, die entsprechend ihrer Fähigkeiten unterschiedlich viel Gehalt einstreichen, ein und verteilt diese in Sechs-Stunden-Blöcken über den Tag. Am Ende des Tages verrät euch eine zusammenfassende Statistik, wie gut euer Etablissement lief. Habt ihr weniger Pizzen verkauft als bestellt wurden, solltet ihr noch mal an den Köchen drehen. Gab es Kunden, die gar nicht erst zum Ordern gekommen sind, sollte man mal einen scharfen Blick auf die Bedienung werfen.

Pizza Connection 3
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Patrik Nordsiek

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Patrik Nordsiek am 21 Apr 2018 @ 11:41
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