GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

Planetside: Review

  Personal Computer 


Die Massive Multiplayer Online Games erobern den gesamten Spielemarkt. Dark Age of Camelot, Eve Online, Ultima Online, Everquest oder World of Warcraft sind nur einige Spiele in diesem Bereich. Jetzt lässt Sony Online Entertainment den Shooter Planetside auf die Online-Meute los. Ob das Spiel überzeugen kann, lest ihr im Folgenden...



Aller Anfang ist schwer

Nach der Installation des Spiels, die übrigens mehr als 3 GB eures kostbaren Festplattenspeichers in Anspruch nehmen wird, geht es gleich zur Online-Registrierung. Jeder Spieler muss sich zunächst einen einzigartigen Stationname (Nickname) aussuchen. Ist der passende Name endlich gefunden, ereilt euch das erste grosse Problem:
Wer keine Kreditkarte hat (Visa, Mastercard, Eurocard, American Express etc.), der ist gleich zu Anfang sehr aufgeschmissen, denn ohne so ein Plastikkärtchen läuft in Planetside gar nichts. Besitzt ihr eine, kann es nach erfolgreicher Eingabe der Kartennummer gleich losgehen. Im Startscreen gebt ihr euer Passwort und euren Stationname ein und schon werdet ihr ins Online-Interface von Planetside gebeamt. Hier müsst ihr euch zunächst aussuchen, für welches Imperium ihr eure Kampfeslust opfern wollt. Zur Auswahl steht das New Conglomerate, die Terran Republic und die Vanu Sovereignity. Jede der drei Mächte besitzt andere Technologien oder Waffen, die sich aber im Endeffekt nicht wirklich viel nehmen.

Jetzt geht es schnell zum optischen Design eueres Charakters. Dargestellt wird ein dreidimensionaler Soldat, dem ihr erst einmal ein schönes Gesicht verpassen könnt. Was machen eigentlich die Mädels? Alles kein Problem; kurz auf den Button Female geklickt und der Soldat wird zu einer Soldatin. Was wäre ein gefährlicher Soldat ohne die passende Stimme? Zur Auswahl stehen 5 verschiedene Voice-Samples, die ihr euerem Charakter zuweisen könnt. Diese Stimme wird er/sie im späteren Spiel besitzen. Ob nun sanft und mitfühlend oder brutal und rau, die Wahl bleibt einem jeden Spieler selbst überlassen. Dann gebt ihr dem Menschen noch einen netten Namen und ab geht die Post. Der Stationname ist übrigens nicht zwingend gleich dem Nickname des Charakters im Spiel.

Falls man die Default-Steuerung nicht mag oder damit nicht zurecht kommt, kann man diese natürlich unter den Optionen frei einstellen. Hier lässt sich auch die Grafik, der Sound etc. einstellen.

Story

Einst gab es auf der Welt nur eine wirklich anerkannte Autorität: Die Terran Republic. Seit Jahrtausenden bestand dieses Imperium und war die einzige Regierungsmacht mit einem intergalaktischen Hoheitsgebiet. Auraxis, ein neuer Planet im Sonnensystem wurde von einem Aufklärungstrupp der Terran Republic entdeckt. Die kleine Truppe gelang durch ein Wurmloch dorthin. Ziel der Mission war es, das neu entdeckte Land bzw. den Planeten Auraxis zu kolonisieren. In der Ausgangsbasis wurden 3 Portale errichtet, die es den Soldaten der Terran Republic problemlos ermöglichten, den gesamten Planeten per Warping zu bereisen. Schnell wurden auf der gesamten Oberfläche Aussenposten angelegt und die Kolonisierung war in vollem Gange. Bei ihren Machenschaften entdeckte die Republik Materialien, die von einer fremden, ausserirdischen Rasse stammten, die fortan nur als Vanu bezeichnet wurde. Niemand wusste, was mit den Vanu geschehen war und herausfinden sollte es wohl auch niemand, denn ausser ein paar wieder zusammengesetzter Technologien fanden die Kolonialherren nichts. Die bemerkenswerteste Technologie der Vanu schien die Möglichkeit der Wiedergeburt zu sein, die von nun an weiter erforscht und erweitert wurde. Die Kolonisierung Auraxis` war fast abgeschlossen, als das Wurmloch zusammenbrach und die gesamten Streitkräfte der Republik von ihren Landsmännern abgeschlossen waren. Die Situation auf Auraxis kollabierte und man entschloss, die Terran Republic endgültig in drei Imperien aufzuteilen. Die weiterhin Verbündeten der alten Republik blieben das Imperium der Terran Republic. Zwei andere, ebenfalls untereinander verfeindete Imperien waren die Vanu Sereignity und das New Conglomerate. Seit geraumer Zeit sind nun alle drei Imperien im absoluten Weltkrieg gegeneinander. Es gibt keine Verbündeten, es gibt keine Gnade, es gibt kein Mitleid und was es vor allem nicht gibt ist ein dauerhafter Tod. Ein Kampf auf Lebenszeit und darüber hinaus beginnt.

A Star was (Re) born

Nachdem ihr euch einen der sechs Server ausgesucht habt (5 U.S.-Server, ein Europäischer), geht es los. Ihr werdet im sogenannten Sanctuary geboren. In der Ausgangsbasis gibt es drei Sanctuaries mit jeweils einem Warp Gate und einem Shuttleport. Die Warpgates bringen den Spieler an verschiedene Orte des Planeten, doch dazu später mehr. Zunächst fühlt man sich ziemlich nackt, also sollte man schleunigst dafür sorgen, sich ausreichend mit einer Rüstung und ein paar hilfreichen Waffen auszustatten. In der Nähe der Respawn-Area befindet sich immer ein Trainingscamp, wo ihr alle Waffen, Fahr- und Flugzeuge im Spiel in einer virtuellen Realität ausprobieren könnt. Jede Waffe, die ihr in die Hand nehmt und jedes Gefährt, in das ihr einsteigt, verleihen euch beim ersten Kontakt nützliche XPs (Erfahrungspunkte). Die Erfahrungspunkte sind insofern wichtig, weil sie die Schnelligkeit des Erreichens des nächsten Battleranks beeinflussen. Jeder Charakter startet mit Battlerank 1 und wird je nach Leistung oder Erfahrung höher gelevelt. Mit jedem Rankup bekommt der Spieler Certification Points, die man dazu nutzen kann, die verschiedensten Fähigkeiten oder die Steuerung von Fahr- und Flugzeugen an den dafür vorgesehenen Terminals zu erlernen. Am Anfang kämpft ihr euch noch ziemlich schnell durch die ersten fünf Battleranks. Allein das anfassen und steuern aller Waffen und Fahr- oder Flugzeugen in der virtuellen Realität wird mit einem kompletten Rankup auf Level 2 belohnt. Nach Level 6 jedoch dauern die Rankups etwas länger, was dem Spiel einen angenehmen Suchtfaktor verleiht.

Planetside
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?


Admin

Planetside


Planetside


Planetside


Planetside


Admin am 08 Mrz 2005 @ 11:56
Kaufen
oczko1 Kommentar verfassen