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Port Royale 2: Review

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Beim heiligen Klabautermann! Ascarons Nachfolger

Port Royale 2

zeigt, wie hart das Leben als handelnder und erobernder Freibeuter in der Karibik wirklich war.





Vom Schiffsjungen zum Herrscher der Meere

Mit dem blossen Titel Schiffsjunge startet ihr bei Port Royale 2 in eure Laufbahn als Freibeuter. Und es ist schon nicht schlecht, wie gut es die Schiffsjungen Ende des 16. Jahrhunderts in der Karibik hatten: Ihr zumindest nennt bereits zu Beginn eurer Karriere eine Schaluppe euer Eigen, verfügt über 30.000 Goldmünzen und über eine Baukonzession in eurer Heimatstadt. Dennoch ist der weitere Aufstieg nicht leicht, bis ihr die nächsten Ränge wie Leichtmatrose, Seemann oder gar Kapitän und damit bessere Privilegien erlangt. Bis zum höchsten Titel, dem Herrscher der Meere, müsst ihr euer Geld- und Sachvermögen ganz erheblich steigern. Und das funktioniert zumindest anfänglich, soll heissen ohne teure Gefechtsausrüstung, nur durch braven Handel zwischen den einzelnen Karibikstädten.

Grundsätzlich gibt es fünf verschiedene Gruppen von Handelswaren: Grundwaren, Kolonialwaren, Rohstoffe, Importwaren und Fertigwaren, die je nach Stadtart unterschiedliche Preise erzielen. So kauft ihr in den Gouverneursstädten etwa relativ günstig Fertigwaren wie Seile oder Rum und exklusive Importwaren aus Europa (z.B. Werkzeug und Wein), um diese gewinnbringend in den Kolonialstädten zu verscherbeln. Dort erhaltet ihr dafür billig Kolonialwaren wie Kaffee und Kakao, die wiederum in den Gouverneursstädten gefragt sind. Generell gilt überall das Prinzip von Angebot und Nachfrage: Ist eine Ware in Massen vorhanden, ist sie zu einem Spottpreis zu haben. Herrscht hingegen gerade eine Hungersnot, könnt ihr euch mit Fleischlieferungen eine goldene Nase verdienen.

Jede Stadt hat sich zudem auf fünf bestimmte Waren spezialisiert, die dort produziert werden und entsprechend kostengünstig zu haben sind. So findet ihr auf Kuba viel Tabak, den ihr beim nikotinsüchtigen Rest der Karibik mit Gewinn loswerden könnt.

Besitzt ihr für eine Stadt eine Baukonzession, so dürft ihr dort Farmen und Fabriken bauen und dann selbst als Produzent agieren. Zum Beispiel könntet ihr in Santa Marta Baumwolle ernten, um diese dann in Cartagena in eurer Weberei zu Kleidern zu verarbeiten. Diese werden dann mit ordentlich Profit in Maracaibo an Mann oder Frau gebracht.

Je mehr Konvois ihr besitzt, um so schwieriger ist es, die Übersicht zu behalten. Nach gewisser Zeit manuellen Handelns sammeln eure Kommandeure jedoch so viel Erfahrung, dass ihr für deren Flotten Handelsrouten einrichten dürft und solltet. Ihr legt dann nur noch die Stationen fest, die der Konvoi anlaufen soll. Gehandelt wird automatisch, wobei ihr bestimmte Regeln wie etwa Mindest- und Höchstpreise festlegen könnt. Nun könnt ihr euch zurücklehnen und zusehen wie Kasse klingelt - und weitere unerfahrene Kapitäne persönlich in die Geheimnisse des Handelns einweisen.

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Admin am 08 Mrz 2005 @ 12:11
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