GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

Prey: Review

  Personal Computer 

Was passiert, wenn jemand das Konzept eines Ego-Shooters mit Myst kreuzt und das Ganze auf Basis der Doom 3-Engine verwirklicht? Die Antwort gibt es ab heute im Handel und sie lautet: Prey! Human Head Studios hat mit Hilfe von 3D Realms einen Ego-Shooter mit Hirn erschaffen, aber kann er auch wirklich überzeugen?

Zuchtvieh Mensch

Fans des Trashfilms Bad Taste dürfte die Geschichte von Prey bekannt vorkommen: Eine fiese Alienrasse nutzt die Menschen als Nahrungsquelle und besucht die Erde in regelmässigen Abständen, um die Ernte einzuholen. Bislang lief das Ganze auch ohne Probleme über die Bühne, doch diesmal beamen sie den Falschen auf ihr Mutterschiff: Ex-Soldat und Cherokee-Indianer Tommy. Der befindet sich kurz vor der Invasion in der Kneipe seiner Freundin Jen und diskutiert mit seinem Grossvater Enisi über seine indianische Herkunft. Ein sinnloses Unterfangen, hat sich Tommy doch von der Glaubensrichtung seines Volkes abgewandt.

Wenig später werden die drei von den Aliens schliesslich samt Kneipeninventar an Bord geholt. Tommy kann sich relativ früh durch die Hilfe der Verborgenen, einer Art Rebellengruppierung, befreien und setzt nun alles daran, Enisi und Jen zu retten und zur Erde zurückzukehren. Dass jetzt alles andere als eine stumpfe Dauerballerei auf dem Plan steht, haben wir bereits in der Einleitung angedeutet. Doch keine Sorge, Prey ist primär ein Ego-Shooter und fühlt sich von der Steuerung her auch genauso an. Wie schon in Doom 3 gibt es auch hier keine richtige Benutzen-Taste, stattdessen streckt Tommy bei interaktiven Elementen die Hand aus, die dann mit der Feuertaste betätigt werden kann.

Schon vom ersten Moment im Mutterschiff an wirkt Prey wie eine bizzare Sightseeing-Tour durch eine fremde Welt. Einige Räume könnten zwar mit ihren schönen, metallisch glänzenden Wänden und den futuristischen Computerterminals aus einem beliebigen Science-Fiction-Film stammen, jedoch trotzdem von Menschenhand geschaffen worden sein. Erst die mit einem extrem ekligen organischen Belag überzogenen Räumlichkeiten und solche, in denen geltende Naturgesetze ausser Kraft gesetzt scheinen, sind es jedoch, die ein fremdartiges Gefühl vermitteln.

Prey
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?


Daniel Boll

Prey


Prey


Prey


Prey


Daniel Boll am 14 Jul 2006 @ 02:21
Kaufen
oczko1 Kommentar verfassen