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Prince of Persia - The Sands of Time: Review

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Mit allerletzter Kraft hievt sich der Abenteurer den Absatz hoch und stellt sich somit Unmengen von Gegnern, viele davon auch Untote. Mit eleganten Manövern macht er einen nach dem anderen den Erdboden gleich, klettert schliesslich eine Ebene höher, wo ihn selbiges erwartet. Wir befinden uns in Prince of Persia: The Sands of Time, der Fortsetzung des Klassikers, welches damals noch in 2D auftrumpfte. Wir haben dem Prinzen auf den Zahn gefühlt und begleiteten ihn auf Schritt und Tritt.



14 Jahre lang mussten PoP-Fans warten, doch jetzt ist es soweit: Der Prinz kehrt zu seiner alten Wirkungstätte, dem PC, zurück. Doch für den Spieler und den Hauptprotagonisten wird das Wiedersehen keinesfalls ein Spaziergang. Um seinem Vater zu beweisen, was für ein tollkühner und mutiger Sohn er ist, sucht und findet der Prinz den verloren gegangenen Dolch, sowie eine ominöse Sanduhr. Mit dieser hat er die Macht an der Zeit zu drehen, also Getanes wieder ausmerzen, bzw. zu ändern. Doch zuerst wird das Wunderding als Freundschaftsdelikt an einen Kalifen verschenkt. Bei jener Feier-Zeremonie ist ebenso ein hinterhältiger Wesir anwesend, der den jungen Prinzen anstiftet, den Dolch in die Sanduhr zu stecken.

Gesagt, getan. Plötzlich entsteht eine Art Lichter-Show, die schliesslich in eine Druckwelle übergeht und alle Menschen zu Sandgestalten verwandelt. Nur unser Hauptcharakter und eine zuerst unbekannte Schönheit, welche später im Spiel auf den hübschen Namen Sarah hört, überleben diese schlimmen Vorkommnisse und finden sich in einer "Allein gegen alle"-Situation wieder. Die Story, die ebenso fesselnd weiter geht, wie sie angefangen hat, nimmt in den super inszenierten - selbstverständlich gerenderten Zwischenszenen - an Spannung immer wieder zu, was den Spieler noch mehr motiviert, in Ubisofts neuem Streich weiterzukommen. Nett anzuschauen und ebenfalls hilfreich sind die Zukunftssequenzen vor jedem Level, die den Spieler zur Lösung der nächsten Aufgabe unterstützen sollen.

Matrix im Orient

Prince of Persia kann als typisches Singleplayer-Abenteuer-Spiel bezeichnet werden. Mal löst man das eine oder andere Rätsel, jedoch liegt der eindeutige Schwerpunkt auf den Geschicklichkeitspassagen. So hüpft und klettert ihr über die verschiedensten Hindernisse und kämpft euch durch die unterschiedlichsten Gegnerhorden. Dabei ist die Steuerung simpel geraten, es hängt schliesslich einzig und allein nur von eurem Können ab. Via Leertaste springt ihr auf Absätze. Falls ihr nicht sonderlich gut "gezielt" habt, hält sich der Protagonist mit letzter Kraft fest. Schielt ihr wirklich sehr stark und der Sturz in die ewigen Jagdgründe des Orients ist unvermeidbar, steht euch die wohl innovativste Option des Spiels zur Verfügung: Die Sanduhr. Mit dieser könnt ihr ganz einfach 20 Sekunden in die Vergangenheit reisen und euren Fehler vergessen machen. Dies geht aber aber auch nur so lange wie die gelbe Leiste am linken Bildschirm-Rand gefüllt ist.

Prince of Persia - The Sands of Time
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Admin am 08 Mrz 2005 @ 12:16
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