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Prison Tycoon: Review

  Personal Computer 

Tycoon, diese Bezeichnung steht bei Strategie-Spielen für den Aufbau eines Imperiums oder eines funktionierenden Wirtschaftszweiges. Als Gefängnisdirektor einer privatisierten Vollzugsanstalt seid ihr mit dem Aufbau einer Anstalt und dem Umgang mit den Gefangenen betraut. Wie in anderen Spielen auch, seid ihr für die Zufriedenheit eurer Insassen verantwortlich. Übungen, Essen und ein wenig Komfort müssen dabei bestmöglich ausgelotet werden, damit ihr keine Aufstände verursacht. Wenn ihr dabei erfolgreich seid, werdet ihr den einen oder anderen Verbrecher wieder in die Gesellschaft entlassen können.


Das Spiel als schwierig zu bezeichnen, lässt sich gleich mehrfach begründen. Die Bedienung samt der wenig komfortablen Kamera macht euch ständig zu schaffen. Da es kein Handbuch gibt, seid ihr auf die wenigen Informationen auf der CD angewiesen. Nur wenige Hilfefunktionen stehen euch zur Verfügung, so dass die Einarbeitungszeit ins Spiel auch für erfahrene Sim-Strategen eine Zumutung darstellt. Ihr wisst zwar, wie ihr die Zufriedenheit eurer Insassen und Mitarbeiter erhöhen könnt, habt aber keine Ahnung, wie ihr das mit den Möglichkeiten des Spiels anstellen sollt. Also probiert ihr hier und da etwas aus, ladet den Spielstand neu, weil es nicht funktioniert hat und werdet zusehends verärgerter. Immerhin gibt es hin und wieder eine kleine Beschreibung der jeweiligen Funktion, wenn ihr mit dem Mauscursor längere Zeit auf dem jeweiligen Button verbleibt.

Optisch wirkt das Spiel veraltet. Wie bei einer Eisenbahn-Simulation sehen die Objekte und Pflanzen oft perspektivisch fehlerhaft und wenig detailliert aus. Allerdings rasen wir hier nicht mit achtzig Stundenkilometern an den Gebäuden vorbei, sondern starren aus wenig übersichtlichen Kameraperspektiven darauf. Auch wenn wir uns lediglich in einem Gefängnis befinden, ein wenig mehr für das Auge hätten die Entwickler schon offerieren können. So schauen die Vollzugsanstalten eher wie veraltete Schulhöfe mit einer Menge Müllmännern in ihren typischen Overalls aus. Akustisch bietet das Spiel kaum Abwechslung. Die zwar stimmige, aber auf Dauer nervig wirkende Blues-Hintergrundmusik wirkt eintönig und ohne Höhepunkte. Auf die Langzeitmotivation hat sie einen eher negativen Einfluss. Immerhin könnt ihr sie abstellen und weitere Einstellungen an den Geräuschen der Menge vornehmen.

Prison Tycoon
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Markus Grunow

Prison-Tycoon


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Markus Grunow am 23 Jan 2006 @ 19:06
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