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Pro Evolution Soccer 3: Review

  Personal Computer 


Eckball, wir entscheiden uns für die kurze Variante. Ein Pass auf unseren Offensivverteidiger, der schlägt eine schlecht getimte Flanke in den Strafraum. Unser Stürmer schraubt sich mit zwei gegnerischen Verteidigern in die Luft. Mit dem Hinterkopf leitet er den Ball glücklich zu seinem Stürmerkollegen weiter. Der hat den Ball nun am Fuss. Zwei Schritte, er schiesst? meilenweit daneben, der Ball kullert zur anderen Eckfahne. Kann soviel Ungenauigkeit gefallen?



Selten haben wir ein Fussballspiel derart lange auf Herz und Nieren getestet. Immerhin geht es ja um den Genrethron, den Konami erstmals am PC mit der PES-Reihe erobern will. Schnell wird deutlich, dass PES 3 im Vergleich zur Playstation2 Version besser aussieht. Das liegt vor allem an der höheren Auflösung, die jedoch einiges an Rechnerperformance frisst. Doch auch in Bezug auf die Spielermodelle oder Tornetze wurde einiges an Verbesserung implementiert. PES3 erreicht nie die grafische Klasse eines FIFA 2004, dessen Optik besonders auf Screenshots eindeutig schöner ausfällt. Auf Screenshots? Ja korrekt, denn in der Bewegung sieht die Sache bereits anders aus. Die Animationsphasen in PES 3 wirken nicht so abrupt wie bei der FIFA-Serie, Spieler fallen hin, wenn sie in Rücklage einen Ball noch mit letztem Einsatz in den Strafraum befördern. Grätschen, Kopfbälle oder selbst die einfache Ballannahme sehen um Längen authentischer aus, als bei der Konkurrenz.

Umsetzung lieblos!

Konami verwöhnt uns nicht gerade mit einer gut gelungenen Umsetzung ihres PS2 Hits für den heimischen PC. Die Menüs wurden original von der Konsole übernommen, inklusiver der PS2 Padbelegungs-Bildschirme. In den meisten Menüs gibt es keine Maussteuerung, so klickt ihr euch per Tastatur oder mit dem Gamepad durch die Aufstellungsbildschirme. Glücklicherweise ist die Tasten-, bzw. Padbelegung frei konfigurierbar. Da jedoch in den Tutorials die PS2 Symbole angezeigt werden, bedarf es einiger Einarbeitungszeit, bevor ihr den Ball kreiseln lassen könnt.

Gameplay mit der Betonung auf PLAY

Doch schon nach kurzer Zeit hält man es kaum noch aus und startet ein erstes Freundschaftsspiel. Wer wie ich - ein regelmässiger FIFA Spieler seit der 97er Ausgabe - zum ersten Male mit der PES Serie in Berührung kommt, ist zunächst erstaunt über das Geschehen auf dem Platz. Pässe kommen nicht mehr automatisch an, echte Dribblings und Zweikämpfe gibt es zu bestaunen. Schüsse kommen nicht mehr kerzengerade auf das Tor. Nicht selten haut man den Ball eher auf die Tribüne oder schiesst den Torwart an. Im Mittelfeld erarbeiten wir uns die Räume mühsam, der Gegner steht gut gestaffelt in der Deckung. Taktische Ausrichtungen wie 4-3-3 oder 4-4-2 haben Auswirkungen auf das Geschehen auf den Fussballplätzen - so soll es sein.

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Admin am 08 Mrz 2005 @ 12:19
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