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Pro Evolution Soccer 4: Review

  Personal Computer 


Der Ball fliegt hoch in den Strafraum. Der Stürmer steht eigentlich goldrichtig, doch sein Bewacher kommt ihm zuvor und rempelt ihn kurzerhand an, so dass die Flanke ihn nicht erreicht. Stattdessen prallt der Ball auf den Rücken seines Stürmerkollegen. Von dort zum Mittelfeldspieler, der den Ball plötzlich vor den Füssen liegen hat. Der Torwart springt ihm entgegen, er lupft den Ball kurz an. Der Ball trifft die Latte, wieder steigen mehrere Spieler zum Ball hoch. Irgendwie landet der Ball im Netz, der Schiedsrichter zeigt Richtung Mittelpunkt. Tooooooooooooooor!, schreit ein Redakteur vor dem Bildschirm, reisst jubilierend das Gamepad in die Höhe. Pro Evolution Soccer 4 hat ihm soeben mal wieder gezeigt, wie unberechenbar und spektakulär Fussball auch auf dem Bildschirm sein kann.



Bereits im letzten Jahr konnte Pro Evolution Soccer auf dem PC einen satten Erfolg feiern. Trotz mageren Menüs, nicht vorhandenen Originaldaten und auch optisch fehlendem Feinschliff setzte sich die Fussballsimulation klar vor die Konkurrenten von EA Sports und Co. Das lag am ausgezeichneten Gameplay, welches vor allem den Spielern gefiel, die sich an abwechslungsreichem Fussball erfreuen wollten. Der Arcade-Kicker hingegen erteilte PES die rote Karte, da eine Menge Einarbeitungszeit notwendig war, bis sich erste Erfolge einstellten. Doch wer Zeit und Training investierte, wurde vom Spiel immer wieder neu überrascht, kaum ein Spielzug, kaum ein Tor glich dem anderen. In diesem Jahr will Konami auch die letzten Kritiker überzeugen und spendiert dem vierten Teil der PES-Serie ein paar Neuigkeiten und Verbesserungen, die sich jetzt auch auf den Verkaufserfolg im deutschsprachigen Raum auswirken sollen.

PS2-Symbolik

Die Grafik des Spiels lässt Kritiker erneut nicht verstummen. Wieder prangen hässliche Zuschauertapeten auf den Stadionrängen, erneut ist auf vielen Rechnern ein leichtes Ruckeln zu vernehmen. Erst als wir einige Einstellungen an unserer Grafikkarte und dem Monitor vornahmen, liess sich PES 4 ohne Flimmern und Ruckeln flüssig spielen. Und genau wie im letzten Jahr stören die typischen PS2-Symbole den Einstieg ins Spiel für Neulinge. Wer kein PS2-Pad an seinen Rechner angeschlossen hat, wird mit Kreisen, Quadraten oder einem Dreieck zunächst nicht viel anzufangen wissen. Schön jedoch, dass Konami seinen Fans jetzt ein ansprechenderes Hauptmenü präsentiert. Vorbei die Zeiten, in denen wir uns fragen mussten, ob wir ein Automatenspiel aus dem Jahre 1984 vor uns sahen, wenn wir uns im Menü aufhielten. Viele Untermenüs blieben jedoch gleich, was erfahrene Spieler zu schätzen wissen, da sie sich nicht umgewöhnen müssen. Letzte Saison hinkte das Machwerk von Konami auf dem Platz seinem ärgsten Konkurrenten hinterher. In diesem Jahr holen die Japaner bereits ein gutes Stück auf, können aber in Sachen Präsentation immer noch nicht Schritt halten mit der FIFA-Serie von EA Sports.

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Admin am 08 Mrz 2005 @ 12:20
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