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Project Freedom: Review

  Personal Computer 


Project Freedom

, der Nachfolger des Echtzeit-Strategiespiels Project Earth aus dem Hause City Interactive ist ein Weltraumshooter der alten Schule, der sehr an Klassiker wie Wing Commander oder Freespace erinnert. Wer hier eine Simulation mit epischer Story wie in Freelancer sucht, ist fehl am Platz. Was hier zählt sind ein gutes Reaktionsvermögen und Nerven wie Drahtseile.



Story/Gameplay

Zukunftsvisionen in Filmen und Computerspielen leiden seit Jahren an einem akuten Mangel an Innovationen. Auch Project Freedom folgt dieser Tradition und tischt dem Spieler eine ziemlich flache Story auf. Wir befinden uns in der Mitte des dritten Jahrtausends, riesige Konzerne diktieren auf der Erde die Regeln und streben gleichzeitig nach den Weiten des Universums, wo sie Kolonien aufbauen, um an wertvolle Rohstoffe heranzukommen. Die Folge ist ein verbissener Konkurrenzkampf, in welchem jedes Mittel recht ist. Ihr seid als Kampfpilot bei einem Konzern mit dem Namen Project Freedom angestellt und habt die Aufgabe, zusammen mit eurer Staffel die Einrichtungen eures Arbeitgebers zu beschützen. In eurem Epsilon-Jäger kämpft ihr gegen Weltraumpiraten und gegen die Jäger anderer Konzerne, die regelmässig eure Frachtschiffe und Kolonien angreifen. In 21 Missionen werdet ihr allerlei Aufträge entgegennehmen. Vom Abfangen feindlich gesinnter Raumschiffe über das Eskortieren von Frachtern bis hin zu Bombardements gegnerischer Installationen auf verschiedenen Planetenoberflächen ist alles vorhanden, was den Adrenalinspiegel eines verwegenen Piloten in die Höhe schnellen lässt. Die Story enthält auch einige Wendungen, diese sind aber vorhersehbar. Eines darf aber schon verraten werden: Wir sind nicht alleine im Universum.

Ich will euch hier nichts vormachen, Project Freedom ist ein simples Spiel. In einem Trainingsabschnitt werdet ihr zu Beginn mit eurem Schiff und den Waffensystemen vertraut gemacht. Dieses Tutorial ist zum Glück sehr kurz, nicht zuletzt weil es nicht viel zu lernen gibt. Durch das Fehlen einer Physik-Engine ist die Steuerung eures Jägers ein Klacks. Das Ding ist nicht nur unglaublich wendig, sondern kann sogar im luftleeren Raum ohne den Einsatz von Bremsdüsen auf wenigen Metern bremsen. Die Bewaffnung reicht von der einfachen Laserkanone mit unendlich Munition über radargelenkte Luft-Luft-Raketen und Luft-Boden-Raketen bis hin zu Plasma-Geschossen. Zu Beginn ist die Ausstattung eures Jägers noch dürftig, doch nach und nach werden bessere Waffen, Schilde und Antriebe freigeschaltet. Leider ist die Auswahl dieser Upgrades nicht gerade gross und auch am Jäger selbst nicht ersichtlich. Schade ist auch, dass man im Laufe des Spiels keine neuen Schiffe kriegt, so fliegt man alle Missionen im gleichen Jäger mit lediglich einer Handvoll Waffen.

Die Einfachheit der Spielmechanik lässt sich nicht unbedingt auf den Schwierigkeitsgrad des Spiels übertragen, denn der ist in vielen Missionen recht kernig. Besonders die Einsätze in denen es darum geht, Einrichtungen des Gegners auf einem Planeten oder Asteroiden zu zerstören, haben es in sich. Hier müsst ihr nicht nur auf die stationäre und mobile Luftabwehr aufpassen, sondern müsst es auch noch mit feindlichen Jägern aufnehmen. Glücklicherweise sind eure Widersacher nicht besonders klug und lassen sich mühelos abschütteln, ausserdem habt ihr mit den radargelenkten Raketen einfaches Spiel, da diese ihr Ziel nur selten verfehlen. Diese können seltsamerweise auch gegen Bodenziele eingesetzt werden, man sollte aber sparsam damit umgehen, denn der Vorrat ist begrenzt. Trotz allem ist Project Freedom aber keine anspruchslose Ballerei, denn die Präsentation ist sehr gut gelungen und macht einige negative Aspekte wett. So haben sich die Entwickler zum Beispiel die Mühe gemacht, Sattelitendaten auszuwerten, um die Oberflächen der verschiedenen Planeten so realistisch wie möglich zu gestalten, was ein besonders nettes Feature ist.

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Admin am 08 Mrz 2005 @ 12:23
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