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Project Nomads: Review

  Personal Computer 


Ein Planet, der auseinander bricht, ist normalerweise keine lustige Angelegenheit, doch in Project Nomads wird dieser Hintergrund für eine interessante Story genutzt. Ob es Radonlabs gelungen ist, die interessante und innovative Idee umzusetzen, erfahrt ihr hier.



Die Story

In einem fürchterlichen Krieg zerbarst der Planet der Nomaden und nun schweben die Einzelteile wie Inseln in einem Wolkenmeer. Die wenigen Überlebenden driften mit ihren Inseln umher und kämpfen ums Überleben. Einer dieser Überlebenden seid ihr. Ihr wart mit euren Freunden unterwegs um einen Auftrag zu erfüllen und werdet auf eurer Reise angegriffen. Während eure Freunde gefangen genommen werden, stürzt ihr auf eine der Felseninseln. Damit ist der erste Teil der Story klar: Ihr müsst eure Freunde finden und aus den Klauen der Wächter befreien. Dabei bekommt ihr Hilfe von einem mysteriösen alten Magier, der euch Artefakte gibt, mit denen ihr eure Insel zu einem Schlachtschiff erweitern könnt. Während ihr eure Insel ausbaut, fliegt ihr mit dieser von einem Ort zum anderen, um die Wächter für den endgültigen Angriff zu schwächen.

Gameplay

Schon am Anfang ist Project Nomads auf Grund der interessanten Story und der neuartigen Ideen, die es gibt, nie wirklich langweilig. So können zum Beispiel verschiedene Artefakte mit Hilfe einer Artefaktpresse kombiniert werden, so dass neue, bessere Artefakte entstehen. Die Kombinationen sind leider verloren gegangen, so dass man eben ausprobieren muss, welche Artefakte zueinander passen. Das ist witzig und sorgt für mehr Spielspass. Im Verlauf der Geschichte bekommt man dann immer mehr Artefakte und kann immer bessere Gebäude errichten. Dann kann man ein Flugzeughangar bauen, dessen Flugzeuge dann automatisch den Feind malträtieren. Natürlich kann man die Flugzeuge auch selber steuern; dann wechselt die Kamerapespktive in eine 1st-Person-Sicht und man kann nach guter alter Ego-Shooter-Manier kräftig auf alles ballern. Die Steuerung ist dabei kinderleicht. Das, was für Flugzeuge gilt, gilt auch für die Geschütztürme, die man bauen kann. Auch diese könnt ihr steuern, in der ersten Entwicklungsstufe ist das sogar notwendig, erst ab der zweiten Entwicklungsphase verteidigen sie die Insel auch automatisch. Und das recht effektiv, auch wenn sie noch ihre kleinen Macken haben und manchmal einfach gegen Felsen ballern, weil sich dahinter ein Feind befindet, während dutzende anderer Feinde in Seelenruhe eure Insel bombardieren
.
Damit man im späteren Verlauf der Geschichte nicht beim Gebäudebauen und Artefakte sammeln versauert, haben die Entwickler noch ein paar Missionen eingebaut, in denen man ohne seine Insel auskommen muss und beispielsweise in einem feindlichen Jägergeschwader unentdeckt mitfliegen muss oder eine Insel in alter Jump-and-Run-Manier von Kakerlakenähnlichen Wesen befreien muss, um an Treibstoff zu gelangen.

Alles in allem wird es einem nicht langweilig, da man aus drei verschiedenen Charakteren wählen kann, die alle unterschiedliche Eigenschaften besitzen, die sich auch bei den Enheiten und Gebäuden bemerkbar machen.

Multiplayer

Fernerhin bietet Project Nomads auch noch einen Multiplayer-Modus, in dem man gegen bis zu acht Spieler antreten kann. Hier kämpft dann jeder so lange mit seiner Basis, bis alle gegnerischen Inseln zerstört wurden. Dass diese Multiplayerpartien interessant sind, bleibt dahingestellt, denn sobald man das Hauptgebäude der gegnerischen Insel zerstört, zerbricht die Insel, so dass man mit einem geschickten Angriff sehr schnell gewinnen kann. Aber selbst wenn der Multiplayermodus langweilig sein sollte, der Einzelspielermodus hat`s in sich.

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Admin am 08 Mrz 2005 @ 12:25
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