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Project Snowblind: Review

  Personal Computer 

Crystal Dynamics werkelt nicht nur am nächsten Tomb Raider-Game, sondern hat kürzlich mit

Project Snowblind

einen actionreichen und vielseitigen Ego-Shooter veröffentlicht. Wir haben das Spiel unter die Lupe genommen und sagen euch, warum es auch ohne High-End-Engine einen Heidenspass macht!



Ich komme wieder!

Im Jahr 2065 will ein übles Terror-Regime eine dicke EMP-Bombe zünden, die alle technischen Geräte für immer zerstören soll. Als Nathan Frost, Rekrut der Liberty Coalition, werdet ihr in einem Einsatz schwer verletzt. Ärzte retten euer Leben, indem sie euch mächtige Bio-Implantate einsetzen, die euch zu einem High-Tech-Soldaten werden lassen. Im Laufe der insgesamt 18 Level lernt ihr, die Implantate zu nutzen und könnt dann zum Beispiel temporär ein Schutzschild aktivieren, durch Wände schauen oder die Zeit verlangsamen. Der Einsatz solcher Fähigkeiten kostet Bioenergie, die ihr häufig in Kisten oder Schränken findet.

Um euch gegen die Vielzahl an feindlichen Kampfrobotern und Truppen zu wehren, steht euch ein Waffenarsenal zur Verfügung, das es nicht nur akustisch sondern auch optisch ordentlich krachen lässt. Die Streuwirkung der Shotgun sorgt für zerberstende Glasscheiben und lässt Feinde meterweit durch die Luft fliegen, was vor allem in Zeitlupe spektakulär aussieht. Mit Granaten oder Raketenwerfern erzielt ihr ähnliche Effekte und reisst auch mal Löcher in Betonwände oder sprengt gar ganze Betonpfeiler weg. Überhaupt sind vor allem die Explosionen bombastisch gelungen.

Für jeden was dabei!

Doch nicht nur Action-Fans kommen auf ihre Kosten. Wer es lieber ruhiger angehen lässt, hat in den meisten Missionen Gelegenheit dazu. Geduckt und mit schallgedämpfter Pistole bewaffnet, schleicht ihr euch dann durch die Level und verpasst den Feinden tödliche Kopftreffer. Mit dem sogenannten Icepick-Tool hackt ihr euch in Terminals ein und deaktiviert damit lästige Laserbarrieren, Selbstschussanlagen, Überwachungskameras und Wachroboter. Aggressive Naturen dürfen aber auch selbst die Kontrolle übernehmen oder die automatischen Geschütze und Maschinen auf den Feind umprogrammieren.

An Ausrüstung mangelt es in Project Snowblind wahrlich nicht. Ihr verliert zwar bei Beschuss relativ schnell eure Lebensenergie, findet jedoch unterwegs genügend Medikits und andere nützliche Gegenstände. Dank der Graviton-ähnlichen Kicker-Waffe dürft ihr Objekte - etwas unkomfortabel - zu euch heranziehen oder wegstossen. Gespeichert wird in sehr fair verteilten Speicherräumen, in die ihr jederzeit und so oft ihr wollt zurückkehren könnt. Auf Tastendruck könnt ihr zwei Symbole einblenden lassen, die euch die ungefähre Position des derzeitigen Missionsziels und eines Speicherraumes anzeigen.

Project Snowblind
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Daniel Boll

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Daniel Boll am 10 Apr 2005 @ 02:00
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