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Puzzle Agent 2: Review

  Personal Computer 

Agent Nelson Tethers ist zurück. Nachdem der FBI-Agent für knifflige Knobeleien in seinem ersten Abenteuer die Produktion der Radiergummis des US-Präsidenten wieder zum Laufen gebracht hat, erwarten den Mann mit der Kaugummisucht nun ein neues, spannendes Abenteuer und zahlreiche neue Rätsel. Doch halt, so neu sieht das Abenteuer gar nicht aus.

Ferienarbeit

Der Titel Puzzle Agent 2 verwirrt etwas. Wo Telltale sonst mit Episoden arbeitet, haben die Adventure-Profis das neue Abenteuer von Nelson Tethers als echten zweiten Teil deklariert. Zu Unrecht, denn Puzzle Agent 2 baut unmittelbar auf die Geschehnisse aus dem ersten Teil auf, weshalb man also auch in diesem Fall eher von einer zweiten Episode sprechen sollte, nicht von einem Nachfolger.

Wir erinnern uns: Im ersten Spiel reiste Nelson nach Scoggins, Minnesota, wo eine Explosion die Radiergummifabrik lahmlegte und Farbikvorarbeiter Isaac Davner spurlos verschwunden war. Am Ende des Spiels konnte die Radiergummifabrik zwar wieder die Arbeit aufnehmen und der Fall wurde von Nelsons Vorgesetzten als erledigt betrachtet, der Verbleib von Davner, die mysteriösen Erscheinungen von roten Gnomen und die Hintergründe eines seltsamen Kults in Scoggins konnte Nelson aber nicht weiter klären.

Und genau das wurmt den FBI-Puzzler zu Beginn des zweiten Teils. Das wurmt ihn in seinem Perfektionismus so sehr, dass er kurzerhand Urlaub einreicht und nach Scoggins zurückkehrt, um auf eigene Faust zu ermitteln. Als Nelson aber merkt, dass er in Scoggins alles andere als willkommen ist und ihm plötzlich wieder der mysteriöse Astronaut erscheint, spitzt sich die Lage zu und Nelson ist einer Verschwörung auf der Spur, die das ganze FBI erschüttern könnte.

Routinearbeit

Mehr von der abermals grandios-schrägen und spannenden Story wollen wir jetzt aber nicht preisgeben, denn letztendlich ist es die Geschichte, die euch zum Durchspielen anstachelt und mit einigen unvorhergesehenen Überraschungen aufwartet. Nur so viel sei verraten: Am Ende bleiben, trotz aller Enthüllungen, immer noch genügend ungeklärte Fragen für einen möglichen dritten Teil.

Spielerisch hat sich an Puzzle Agent im Vergleich zum Vorgänger nichts geändert. Sprachausgabe und Bildschirmtexte sind allesamt englisch, was entsprechende Sprachkenntnisse zwingend voraussetzt. Das Spiel nimmt euch auch diesmal recht brav an die Hand und führt euch durch die einzelnen Schauplätze und Dialoge konsequent vom Anfang bis zum Ende der Geschichte. Zwar könnt ihr euch mit eurem Schneemobil innerhalb der Stadt jederzeit von einem Ort zum anderen bewegen, meist lässt euch das Spiel aber relativ eindeutig wissen, welcher Schauplatz als Nächstes Sinn macht. Wie im ersten Teil müsst ihr - eher genreuntypisch - kaum Gegenstände finden oder Dialogrätsel lösen. Vielmehr stellen sich euch wieder rund 40 mal mehr, mal weniger logisch in die Story eingebaute Knobeleien in den Weg, wie ihr sie aus jedem klassischen Rätselbuch kennt. So müsst ihr auch diesmal wieder Fotos in die richtige Reihenfolge bringen, Schieberätsel und Irrgärten knacken, Objekte richtig anordnen, Zahlenrätsel lösen und sogar eine physikalische Gleichung korrigieren.

Puzzle Agent 2
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Tobias Kuehnlein

Puzzle-Agent-2


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Tobias Kuehnlein am 15 Jul 2011 @ 12:24
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