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Quake 4: Review

  Personal Computer 

Am Anfang war Doom, später kam Quake hinzu und schon hatte id Software zwei der bekanntesten und beliebtesten Spielserien im eigenen Portfolio. Egal, ob es nun gegen Höllenwesen oder eine finstere Alienrasse ging, beide Spiele konnten immer wieder neue Standards setzen. Lange Zeit war von beiden Serien nichts zu hören oder zu sehen, bis letztes Jahr endlich Doom III auf den Markt geworfen wurde. Nach einer langen geschichtlichen Auszeit - immerhin war Quake III ein reines Multiplayer-Spiel - wird nun auch die Geschichte um die bösen Strogg weitererzählt.

Quake 4

schliesst nahtlos am zweiten Teil an und wirft den Spieler mitten in die Action.

Hinweis:

Dieser Test bezieht sich auf die englischsprachige, ungeschnittene Fassung von Quake 4!



Von Alpha bis Omega, von Doom bis Quake 4

Am 10. Dezember 1994 begann er, der Hype um die so genannten First-Person-Shooter, oder kurz: FPS. Zwar gab es bereits vorher ein entsprechendes Spiel von id, doch der Boom begann erst mit der Einführung von Doom. Mit einer für damalige Verhältnisse spektakulären Engine konnten Spieler die Umgebungen auf dem Mars mit eigenen Augen erleben. Bereits recht bald folgte der Nachfolger, doch wirklich spektakulär wurde es erst im Jahre 1996. ids neuester Streich, Quake, verabschiedete sich von der flachen Bitmap-Grafik und revolutionierte die gesamte Shooter-Welt durch die Einführung von Vielecken, den so genannten Polygonen.

Damit wurde der Weg für die 3D-Beschleunigerkarten geebnet, woraufhin Quake II ein Jahr später noch mal ordentlich an grafischer Opulenz nachlegen konnte. Als einziger überlebender Marine machte sich der Spieler auf den Weg, die Verteidigungsanlagen des Planeten Stroggos auszuschalten. So schaffte es ein Mann alleine, die "Big Gun" und den Anführer der Strogg, den "Makron", auszuschalten. Im Jahre 1999 machte id Software jedoch einen Abstecher in die Welt der Mehrspielergefechte und verzichtete erstmals auf eine Geschichte. Quake III wurde zum Kult für Mehrspielerfans, doch was war nun mit den Strogg los?

Genau diese Frage soll nun der vierte Teil der Reihe beantworten. Diesmal setzt das Spiel jedoch nicht auf eine eigene Grafikengine, sondern bedient sich der Technik von Doom III. Quake 4 ist dafür anderweitig eine Premiere: Zum ersten Mal in der Geschichte von Doom und Quake wird das Spiel nicht von id Software selbst entwickelt. Stattdessen haben die Texaner ihre guten Freunde von Raven Software rangelassen. Diese haben in der Vergangenheit schon mehrfach bewiesen, dass sie aus aktuellen id-Engines das Maximum herausholen können.

Quake 4, zurück zu den Wurzeln

Solospieler dürfen sich freuen, denn endlich hat Quake wieder eine Geschichte zu erzählen. Als hätte es den dritten Teil praktisch nie gegeben, setzt Nummer vier direkt dort an, wo Quake II endete. Die "Big Gun" der Strogg ist zerstört, der Anführer namens "Makron" getötet. Ihr seid Matthew Kane, ein frisches Mitglied der "Rhino" Eliteeinheit. Jetzt, wo der Weg scheinbar frei zu sein scheint, will die Erde mit aller Macht zuschlagen und die Strogg endlich vernichten. Allerdings ist die Alienrasse kein grosser Freund von Kapitulationen und sorgt schnellstens für eine Reorganisation ihrer verbleibenden Streitkräfte.

Es kommt, wie es kommen muss: Das Landungsschiff des Rhino Squads wird beim Anflug auf den Planeten schwer getroffen und stürzt ab. Schwer benommen liegt Matthew in den Überresten des Schiffes und wird einige Male ausgeknockt, bevor er endlich genug Kraft zum Aufstehen sammeln kann. Von hier an übernimmt der Spieler die Kontrolle der Figur und findet sich mitten auf einem tobenden Schlachtfeld wieder. Im Hintergrund läuft ein riesiger, spinnenartiger Roboter durch das Bild, Granateinschläge und tiefes Grummeln sind überall zu hören. Bereits nach wenigen Schritten trefft ihr auf euren ersten Teamkollegen, welcher sichtlich erfreut ist, dass ihr tatsächlich noch lebt. Direkt wird euch klar, dass es in einer militärischen Einheit eine Befehlskette gibt. Schon beginnt die Suche nach weiteren Kollegen.

Quake 4
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Benjamin Boerner

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Benjamin Boerner am 27 Okt 2005 @ 14:50
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