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RACE Injection: Review

  Personal Computer 

Wenn man ein Produkt erneut, jedoch mit grösserem Umfang, auf den Markt bringt, ist die Skepsis zunächst gross. Unter dem Namen RACE Injection gelangte vor kurzem eine Neuauflage von RACE 07 auf den Markt. Aber keine Angst, ihr bekommt es hier nicht mit einem vier Jahre alten Titel zu tun, der lediglich unter neuem Namen Käufer finden soll. Stattdessen wurden etliche Inhalte integriert, die in den vorangegangenen Erweiterungen positiv angenommen wurden.

Alter Wein in neuer Flasche?

So finden immerhin 23 neue Fahrzeuge den Weg ins Spiel, und 9 gänzlich neue Strecken warten auf euer Reifengummi. Damit hat RACE Injection nun satte 83 verschiedene Wagenmodelle und mehr als 40 Rennstrecken zu bieten. Fahrzeuge, Rennklassen und Strecken könnt ihr ganz nach euren Vorlieben untereinander mischen. Diese offenen Kombinationsmöglichkeiten erhöhen den langfristigen Spielspass enorm, da ihr nicht stur einen Rennkalender abfahren und euch auch nicht um fest vorgegebene Klassendefinitionen scheren müsst. Eine Karriere gibt es nicht - mühseliges Freifahren der Spielinhalte ist nicht notwendig.

Wer mit den Regeln der STCC oder der WTCC nicht ganz so vertraut ist, sei kurz informiert: Die Rennen finden auf Strecken in der ganzen Welt statt. Jedes Event unterteilt sich dabei in zwei kürzere Rennen. Die besserplatzierten acht Fahrer starten dabei im zweiten Rennen von den hinteren Startpositionen. Seid ihr also in einem Zehnerfeld als Erster über die Ziellinie gehuscht, müsst ihr euch im Folgerennen von hinten durch das Feld wühlen. Je besser ihr seid, desto schwerer wird euer Auto, denn Zusatzgewichte - die man ja auch aus anderen Rennklassen wie zum Beispiel dem Porsche Supercup kennt - werden eurem Wagen spendiert. Spielerisch ist das Konzept auch auf dem PC griffig und unterhaltsam, denn selbst wenn ihr im ersten Rennen nur auf den hinteren Rängen liegt, reicht ja bereits die Platzierung auf Rang 8, um im Folgerennen von der Pole Position starten zu können. Dies ist Anreiz genug am Ende des Feldes, um euch bis zur letzten Kurve anzuspornen. Ihr könnt aber auch gänzlich eigene Saisons erstellen, in denen ihr selbst den Rennkalender zusammenstellt und das Regelwerk den eigenen Wünschen anpasst.

Tüftler können in der Box allerhand Einstellungen vornehmen. Das Spiel zwingt euch geradezu, euch mit der Materie zu beschäftigen. Andernfalls erlebt ihr auf den langen Geraden euer blaues Wunder, wenn euer fixer BMW bei knapp über 200 Sachen plötzlich abriegelt, weil die Übersetzung nicht mehr zulässt. Die Topgeschwindigkeit schadet dann wiederum eurem Motor, wenn ihr ihn zu lange im hohen Drehzahlbereich beansprucht. Aber keine Angst: Das Tuning der Fahrzeuge geht recht flott und unproblematisch von der Hand. Mit wenigen Mausklicks habt ihr das Getriebe bereits auf die gewünschten Übersetzungen gebracht und euer Wagen beschleunigt fortan bis auf die gewünschte Endgeschwindigkeit.

RACE Injection
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Markus Grunow

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Markus Grunow am 21 Dez 2011 @ 11:56
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