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RUSE: Review

  Personal Computer 

Der Publisher Ubisoft verspricht mit R.U.S.E. frischen Wind ins Genre der Strategiespiele zu bringen. Grosse Worte, doch was steckt wirklich dahinter?

AAAAARGH! Schon wieder ein Strategiespiel, das im Zweiten Weltkrieg angesiedelt ist? Gab es davon mittlerweile nicht mehr als genug? Will das überhaupt noch jemand sehen? So ähnlich dürfte es nicht nur uns in der GBase-Redaktion ergangen sein, als wir erstmals von R.U.S.E. gehört haben. Da hat sich im Verlauf der vergangenen Jahre eine Art Abwehrhaltung gegenüber Spiele mit diesem Szenario entwickelt. Keine Ahnung, wie oft wir mittlerweile schon Omaha oder Utah Beach gestürmt, die Normandie erobert oder Holland befreit haben. Eigentlich ist ein Spiel, das uns abermals in den Zweiten Weltkrieg schicken will, schon im Vorfeld zum Scheitern verurteilt. War doch alles schon mal, oder? Eben nicht!

Alles hört auf mein Kommando

Beginnen wir mit dem Herzstück von R.U.S.E (stammt vom englischen Begriff "ruse" für "List") - der Kampagne. Ihr schlüpft in die Rolle des noch relativ jungen US-Kommandeurs Major Sheridan, der sein Können als Befehlshaber in zahlreichen Schlachten unter Beweis stellt und dabei die Karriereleiter nach oben steigt. Sein Feldzug führt ihn von Tunesien über Italien bis hin nach Frankreich und Holland. Die Handlung der Kampagne rund um einen Spion innerhalb der Alliierten und den damit verbundenen Konsequenzen ist zwar ziemlich vorhersehbar, dennoch ist sie für ein Strategiespiel dieser Art durchaus ansprechend in Szene gesetzt und trägt viel zur Atmosphäre des Spiels bei.



Davon gibt es aber auch abseits der Zwischensequenzen reichlich zu "spüren". Eine der grossen Stärken von R.U.S.E. ist das abwechslungsreiche Missionsdesign, das zahlreiche Skriptereignisse samt Wendungen und Überraschungen zu bieten hat. So müsst ihr beispielsweise bei einem Einsatz zunächst eine Stadt von den deutschen Truppen befreien, nur um diese kurze Zeit später vor einer riesigen Armee zu verteidigen. Oder ein eigentlich nahezu wehrlos geglaubter Feind entpuppt sich plötzlich als extrem gefährliche Elitetruppe, die ein Umdenken der Taktik erfordert. In solchen Momenten werden auf dem Bildschirm kurze Einspielfilme gezeigt, die das aktuelle Ereignis im verstärkten Mass visualisieren - und wie bereits erwähnt die Atmosphäre fördern.

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Alexander Boedeker

Tags:
R.U.S.E.

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Alexander Boedeker am 24 Sep 2010 @ 08:07
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