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Race On: Review

  Personal Computer 

Die Previewversion hatte es bereits angedeutet, da kommt ein knochentrockener Titel an die Startlinie. Wie bitte? Knochentrocken!? Hey, wir sprechen hier von der Rennsimulation für den PC überhaupt, von den Königen des Asphalt-Souls, des Beschleunigungs-Rocks und der Boxenstop-Grooves. Gut, der musikalische Vergleich hinkt ein wenig, zugegeben. Doch wenn sich eine Firma immer wieder von neuem in der Hitparade der Rennspiele platzieren kann, muss ja etwas richtig gemacht worden sein beim SimBin Development Team.


Race On ist das offizielle Spiel zu den beiden Tourenwagen-Rennserien WTTC und STTC und beinhaltet sämtliche Strecken und Fahrzeuge der beliebten Serien. Wer mit den Regeln der WTCC beispielsweise nicht vertraut ist, sei nun kurz informiert: Die Rennen finden auf Strecken in der ganzen Welt statt. Jedes der Events unterteilt sich dabei in zwei kürzere Rennen. Die besser platzierten acht Fahrer starten dabei im zweiten Rennen von den hinteren Positionen. Seid ihr also in einem Zehnerfeld als Erster über die Ziellinie gehuscht, dürft ihr euch im Folgerennen von hinten durch das Feld kämpfen.

Je besser ihr seid, desto schwerer wird euer Auto, denn Zusatzgewichte, die man ja auch aus anderen Rennklassen, wie zum Beispiel dem Porsche Supercup, kennt, werden eurem Wagen spendiert. Spielerisch ist das Konzept griffig und unterhaltsam. Denn selbst wenn ihr im ersten Rennen nur auf den hinteren Rängen liegt, reicht ja bereits die Platzierung auf Rang acht, um im Folgerennen von der Pole Position starten zu können. Dies ist Grund genug, um euch bis zur letzten Kurve anzuspornen.

Die Fahrzeuge der verschiedenen Hersteller wie BMW, Audi, Honda, Seat, Alfa Romeo und Chevrolet fahren sich allesamt erfreulich unterschiedlich. Je nach eingestelltem Realismusgrad sind die Anforderungen an euch dabei schön gewichtet. Während Anfänger mit den zugeschalteten Fahrhilfen rasch auch per Tastatur oder Gamepad den Wagen elegant um die Kurse bringen können, lassen es Profis ohne Fahrhilfen per Lenkradsteuerung auf dem Asphalt krachen und bekommen hervorragendes Feedback vom Fahrverhalten des Wagens auf der Strecke.

Tüftler können in der Box allerhand Einstellungen vornehmen. Dies ist auch bitter nötig, denn die Voreinstellungen sind speziell beim Getriebe alles andere als brauchbar. Das Spiel zwingt euch geradezu, euch mit der Materie zu beschäftigen. Andernfalls erlebt ihr auf den langen Geraden euer blaues Wunder, wenn euer fixer BMW bei knapp über 200 Sachen plötzlich abriegelt, weil die Übersetzung nicht mehr zulässt. Die Topgeschwindigkeit schadet dann wiederum eurem Motor. Aber keine Angst: Das Tuning der Fahrzeuge geht recht flott und unproblematisch von der Hand. Mit wenigen Mausklicks habt ihr das Getriebe bereits auf die angestrebten Übersetzungen gebracht, und euer Wagen beschleunigt fortan bis auf die gewünschte Endgeschwindigkeit.

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Markus Grunow

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Markus Grunow am 14 Dez 2009 @ 21:02
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