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Rainbow Six - Lockdown: Review

  Personal Computer 

Der neuste Spross der Rainbow Six-Reihe ist bei der Fangemeinde sehr in die Kritik geraten. Zu wenig taktischer Tiefgang, dafür umso mehr arcadelastiges Gameplay. Ist Rainbow Six: Lockdown nichts Halbes und nichts Ganzes? Leider ja, wie wir anhand unseres Testmusters feststellen mussten.

Tödlicher Virus

Terroristen bringen einen im Labor geschaffenen und äusserst tödlichen Virus namens Legion in ihre Gewalt. Die internationale Anti-Terror-Einheit Team Rainbow soll der Gefahr Herr werden. Als Teamführer Domingo Chavez werdet ihr mit vier Kameraden in sechszehn gefährliche Missionen geschickt. Die behandeln allerdings nicht nur die Sicherstellung des Virus', sondern auch davon unabhängige Befreiungen von Geiseln und Zerschlagungen von Terrorzellen.

Bevor es losgeht, gibt es jeweils ein kurzes Missionsbriefing und simple Lagepläne des bevorstehenden Levels. Danach geht es in den Ausrüstungsbildschirm, in dem ihr Chavez und sein Team mit diversen Gewehren, Pistolen sowie Granaten und Hilfsmitteln ausstatten dürft. Die Wummen können auf Wunsch teilweise mit Zubehörteilen aufgerüstet werden, etwa einem grösseren Magazin, Laservisier oder Zielfernrohr. Wer kein Zielwasser getrunken hat, darf während der Missionen über Kimme und Korn zielen, um die Streuwirkung zu verringern. Dann allerdings auf Kosten der Laufgeschwindigkeit.

Einsatzorte sind unter anderem Bank- und Universitätsgebäude, Häuserschluchten, Höhlensysteme, Parkhäuser und Wüstenbasen. Jede Mission führt euch durch zwei oder mehr vergleichsweise kleine Areale, die mit Dutzenden von Terroristen gefüllt sind. Da ein Vorgehen in Rambo-Manier schnell tödlich enden kann, solltet ihr mit Vorsicht voranschreiten und Gebrauch von eurer Ausrüstung und eurem Team machen. Letzteres lässt sich über Schnelltasten und Befehlsmenüs kommandieren. So könnt ihr eure Kameraden vorrücken oder die Stellung halten lassen, Sperrfeuer oder das Stürmen eines Raumes mit oder ohne Granaten veranlassen.

Herr, lass Hirn vom Himmel regnen!

Dummerweise wurden die Typen nicht gerade mit Hirn gesegnet. So bleiben sie unterwegs nicht selten an Gegenständen hängen, laufen vor den Gewehrläufen der Kameraden her oder stürmen fast schon amateurhaft einen Raum, ohne dabei alle Ecken abzusichern. Steht ein Mitglied unter Beschuss, kommt es sogar vor, dass das Feuer nicht (direkt) erwidert wird. Ihr solltet übrigens davon absehen, euren Kameraden den Einsatz von tödlichen Phosphor- oder Splittergranaten zu befehlen, dezimieren sich die Idioten doch gerne mal selbst mit den Dingern.

Rainbow Six - Lockdown
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Daniel Boll

Rainbow-Six---Lockdown


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Daniel Boll am 27 Feb 2006 @ 12:37
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