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Real Warfare 1242: Review

  Personal Computer 

Eine Echtzeit-Schlachten-Simulation mit historischem Hintergrund, so verlautet es die Rückseite der Verpackung von Real Warfare 1242. Ein kurzer Blick auf die Screenshots und es stellt sich unweigerlich das Gefühl ein, es mit einem Total-War-Klon zu tun zu haben. Doch wer weiss, vielleicht entpuppt sich der Titel aus der Ukraine ja zu einer positiven Überraschung?

Das kommt uns doch bekannt vor?

Entwickler Unicorn hatte vor gut drei Jahren mit dem Titel 13th Century - Death or Glory eher mässigen Erfolg vorzuweisen. Immerhin hatte man damals jedoch satte fünf Kampagnen vorzuweisen, unter anderem waren auch imposante Schlachten des Feldherren Alexander Nevsky mit dabei. Offenbar hatte man die Geschichte seinerzeit aber nicht komplett zu Ende erzählt, so dass uns mit Real Warfare 1242 nun die Möglichkeit gegeben wird, das Reich zu vereinen und die anrückenden Mongolen zu vertreiben.

Wenn ihr bereits die Total-War-Titel gespielt habt, werdet ihr kaum Probleme haben, euch mit der Handhabung anzufreunden. Die Steuerung gestaltet sich nur für Ungeübte zu Beginn etwas umständlich, ist aber dennoch rasch erlernt, so dass man sich flott in die Schlachten stürzen kann. Einsteiger können sich auf Wunsch in einem längeren Tutorial mit der grundlegenden Steuerung vertraut machen und sich zudem informieren, wie sie ihre Einheiten auf dem Schlachtfeld bestmöglich positionieren sollten und wie sich beispielsweise erhöhte Positionen im Kampf auswirken.

Im Gegensatz zu der Total-War-Reihe könnt ihr euch hier reinweg auf die Kampfhandlungen konzentrieren, Aufbau und Verwaltung von Ländereien gibt es ebenso wenig zu finden wie diplomatische Vorgehensweisen oder andere taktische Kniffe. Stattdessen erlebt ihr in lediglich acht historischen Schlachten, wie die einfallenden Deutschritter aufgehalten, die Mongolen vertrieben und auch die Schweden an der Neva besiegt werden. Dabei seht ihr euch ständig einer Überzahl an feindlichen Einheiten gegenüber.

Vor den eigentlichen Schlachten erhaltet ihr ermüdende Hintergrundinformationen zu den einzelnen Parteien und weitere dröge Details, mit der so manche Geschichtsstunde in der Schule bestückt werden könnte. Und wer kennt sich hierzulande schon mit den geschichtsträchtigen Orten des Landes aus dem Mittelalter aus? So können die Missions-Briefings die Bindung zu den eigenen Truppen oder zum Nationalhelden leider nicht verstärken.

Real Warfare 1242
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Markus Grunow

Real-Warfare-1242


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Markus Grunow am 08 Mrz 2011 @ 19:07
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