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Red Faction 2: Review

  Personal Computer 


Nach der Veröffentlichung letztes Jahr auf der PS2 ist der beliebte Shooter Red Faction 2 vor einigen Monaten auch für den PC erschienen. Kann diese Konsolenumsetzung aus dem Hause Volition eine neue Fangemeinde finden? Wir gehen der Sache auf den Grund.



Story

Die Geschichte von Red Faction 2 katapultiert uns wie schon der erste Teil ins 22. Jahrhundert, doch weder der Titelheld noch die Bösewichte sind dieselben. Ihr spielt Alias, einen Sprengstoffexperten, der für die diktatorische Regierung arbeitet. Doch dann wechselt er die Fronten und schliesst sich der Red Faction an, einer Untergrundorganisation, welche den brutalen Kanzler Sopot stürzen will. Wer Total Recall gesehen hat, weiss in etwa, worum es hier geht.

Gameplay

Nun gilt es, als bestens ausgebildete Einmannarmee gegen die Schergen des Diktators vorzugehen und zwar zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Zwar kriegt ihr in einigen Missionen Unterstützung durch speziell ausgebildete Kameraden wie zum Beispiel eine Scharfschützin, doch meistens seid ihr auf euch alleine gestellt. Zwischendurch müsst ihr auch das eine oder andere Mal ein Fahrzeug besteigen, wobei aber einer eurer Mitstreiter die Steuerung übernimmt und ihr die jeweilige Waffe bemannt. Diese Passagen machen grossen Spass, auch wenn ihr keinen Einfluss auf die Route habt. Wenn ihr mit einem Raumschiff zwischen Häuserschluchten fegt und mit grosskalibrigen Kanonen ganze Bürogebäude in Schutt und Asche legt, sind die Sequenzen beinahe filmreif. Ihr habt aber auch zwei Fahrzeuge, die ihr selber steuern dürft, nämlich ein U-Boot und einen mechanischen Kampfanzug, der mit ausreichend Feurkraft ausgestattet ist.

Da ihr der Mann fürs Grobe seid, habt ihr auch grobes Werkzeug zur Hand. Da ist das allseits beliebte Sturmgewehr und der Raketenwerfer sowie die Maschinenpistolen, die ihr auch Akimbo, sprich eine in jeder Hand, benutzen könnt, wobei die primäre Feuertaste die eine und die sekundäre die andere abfeuert. Daneben habt ihr auch interessantere Utensilien wie ein Gewehr, welches eine thermische Zielerfassung hat und mit welchem ihr Gegner durch Wände hindurch erledigen könnt. Praktisch jede Waffe hat einen sekundären Feuermodus, was die ganze Sache noch spannender macht. Leider bekommt ihr während des Spiels ein unglaublich durchschlagskräftiges Gewehr, welches auch noch Granaten verschiesst und vermutlich werdet ihr dieses nicht mehr aus der Hand geben, da sich damit fast alles zerlegen lässt und ein Waffenwechsel angesichts der vielen Gegner sowieso riskant ist.

Was aber Red Faction 2 von der Masse der Shooter herausheben sollte, ist die bereits für den Vorgänger entwickelte GeoMod-Engine, welche es theoretisch ermöglichen sollte, die gesamte Struktur des Levels mittels Waffengewalt zu verformen. Ihr seid in einem Gebäude gefangen und alle Türen sind verschlossen? Sprengt mit einer Ladung C4 ein Loch in eine Wand und gelangt nach draussen. Oder schiesst mit dem Raketenwerfer ein Tunnel durch ein Felsmassiv. So gut das Konzept auch klingt, es wurde leider schon im Vorgänger nicht konsequent angewendet und auch in Red Faction 2 kommt es nicht genug zur Geltung, obwohl man hier wesentlich mehr zerlegen kann. Aus Gameplay-Gründen kann man gewisse Wände nicht einreissen, obwohl diese danach aussehen, was teilweise unglaubwürdig wirkt. Lustig ist es trotzdem, zum Beispiel wenn mehrere Gegner auf einer Brücke stehen und ihr diese mit einer einzigen Rakete zum Einsturz bringt.

Red Faction 2
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Admin am 08 Mrz 2005 @ 13:17
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