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Reprobates - Insel der Verdammten: Review

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Hersteller Anaconda möchte euch in seinem Abenteuerspiel mit Nahtoderfahrungen konfrontieren. Nicht nur Hauptdarsteller Adam springt dem Tod gerade noch mal von der Schippe - kurz vor dem völligen Grafikstillstand schafft es auch das Spiel.

Telefonieren am Steuer kann teuer sein. So teuer, dass es manches Mal sogar das Leben kostet. Im Fall von Reprobates-Darsteller Adam ist man sich zunächst gar nicht mal so sicher, welchen Preis der Tscheche zu zahlen hat. Erst rast er mit seinem PKW bei voller Fahrt in einen Lastwagen, verliert das Bewusstsein und wacht dann in einem Container auf einer kleinen, fremdartigen Insel auf. Was ihm bleibt sind ein paar Cracker, etwas zu trinken und die Klamotten, die er am Leib trägt.

Andere Personen auf der "Insel der Verdammten" (so der Untertitel von Reprobates) gucken genauso blöd aus der Wäsche - niemand weiss, was sie auf das Eiland verschlagen hat. Aber irgendetwas scheint sie zu verbinden, auch wenn die gestrandeten Seelen mannigfacher Herkunft sind und sogar aus unterschiedlichen Epochen zu kommen scheinen. Hören wir euch laut "Loooost!" sagen?

Gemach, gemach ...

Im neusten Streich der Macher von "Black Mirror" und "Nibiru" schlüpft ihr also in die Rolle des Tschechen Adam. Einige Konfrontationen und Gespräche mit anderen Personen klären zunächst nicht weiter über eure Situation auf. Sondern sorgen eher noch mehr für Verwirrung. Warum ist der Deutsch-Schweizer Hermann nur immer so mies drauf und will euch partout nicht helfen? Eine kleine Asiatin gibt erst gar keinen Mucks von sich. Nicht mal, als sie am dritten Tag weinend vor der Leiche einer Selbstmörderin kniet, die mit der Situation wohl nicht so gut umzugehen wusste. Ein anderer meint, durch die Vorkommnisse mit Gott in Berührung gekommen zu sein und dreht völlig durch. Jeder dieser Personen steht ein kleiner Wohncontainer auf der Insel zu. Wer hat sie dort aufgestellt? Und warum schlägt am Ende eines jeden Spielabschnitts drei Mal die Glocke eines Kirchturms, woraufhin alle Personen schlafend zu Boden sinken und in ihren Containern wieder aufwachen? Interessant.

Rahmenbedingungen also, die Stoff für faszinierenden Rätselspass bilden. Keine Frage: Auch wenn die Gegebenheiten schon ziemlich an die Fernsehserie Lost erinnern, möchte man Reprobates gerne durchspielen, um dem Geheimnis der Insel auf die Schliche zu kommen. Wenn der Weg zwischen Start und Ziel nicht so wahnsinnig zäh wäre. Denn obwohl auch Anfänger gut mit der simplen Bedienung zurecht kommen, wird das Spiel unnötig durch design- und programmtechnische Schwächen in die Länge gezogen.

Reprobates - Insel der Verdammten
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Thomas Richter

Reprobates---Insel-der-Verdammten


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Thomas Richter am 21 Okt 2007 @ 15:32
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