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Resident Evil 4: Review

  Personal Computer 

Resident Evil steht für Horror, für eine dichte Atmosphäre und nicht zuletzt, wie nur wenig andere Spiele, für die Konsole. Zwar wurden alle regulären Spiele der Serie bereits für den PC umgesetzt, doch keine Konvertierung konnte vollends überzeugen. Mit zweijähriger Verspätung kommt nun auch der vierte Teil auf den heimischen Rechner und auch hier versprüht Capcoms Hit Horror, allerdings auf einem anderen Terrain.

Der Horror ist immer bei dir

Erst vor einigen Tagen durften wir uns die Preview-Version von Jade Empire für den PC anschauen und waren von der liebevollen Konvertierung so begeistert, dass wir nach einigen Minuten gar nicht mehr daran dachten, dass das Spiel ursprünglich für Microsofts Xbox entwickelt wurde. Von dieser Euphorie getragen gingen wir frohlockend an den Test zu Capcoms zwei Jahre altem Überhit Resident Evil 4 heran. Zwei Jahre sollten reichen, um eine vernünftige Konvertierung hinzubekommen, dachten wir stillschweigend, doch genau das Gegenteil traf danach ein. Doch zunächst zum Spielgeschehen:

Vor sechs Jahren hat der Polizist Leon Kennedy als einer der wenigen Menschen das Racoon City-Massaker überlebt und arbeitet seitdem für die Regierung. Umbrella, eine globale Megafirma, zeigte sich für dieses Massaker verantwortlich, entwickelte sie doch den gefährlichen Virus, der die Menschen in brutale Zombies verwandelte. Kurz nach dem Vorfall wurde die Firma von der US-Regierung geschlossen.
Deutlich cooler und geläuterter übernehmt ihr Leon, der im Auftrag des Präsidenten die entführte Tochter finden soll. Angeblich sei sie in einem Dorf in Europa gesehen worden. Mit zwei Polizisten macht ihr euch auf den Weg und findet bald heraus, dass dies kein einfaches Dorf ist. Die Bewohner sind ungewöhnlich aggressiv und verhalten sich seltsam zombiehaft.

Weniger von der ursprünglich dichten Atmosphäre, mehr aufgrund der total vermurksten Steuerung hat man das gesamte Spiel über Angst, denn die Bedienung ist nicht nur ungenau, sondern auch lieblos und ohne Ideen umgesetzt worden. Eine Maussteuerung als Alternative wird nicht geboten, überhaupt ist der geliebte Nager deaktiviert. Per WASD-Steuerung trampelt ihr durch die Szenarien und bedient die Menüs, wobei A und D nicht das klassische Seitlichlaufen in Gang setzen, sondern nur das Drehen Leons. Ersteres gibt es nicht. Mit den Pfeiltasten könnt ihr die Kamera, die hinter Leon festgesetzt ist, leicht drehen. Die Aktionstasten dagegen sind quer über die Tastatur verteilt, doch dieses Manko kann man schnell durch eine frei belegbare Steuerung beheben.

Resident Evil 4
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Patrik Nordsiek

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Patrik Nordsiek am 25 Mrz 2007 @ 20:41
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