GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

Resident Evil 5: Review

  Personal Computer 

Nach längerer Wartezeit kommt nun auch endlich der fünfte Teil der Survival-Horror-Serie für den heimischen Rechner. Hat Capcom aus den Fehlern gelernt, die bei der Umsetzung des vierten Teils gemacht wurden? Oder wurde abermals bei der Anpassung an den eigentlich leistungsstärkeren PC geschlampt? Wir verraten es euch in einem Test.


Der neuste Teil der Serie führt die Geschichte der vierten Episode fort, doch diesmal stellt sich Chris Redfield den Feinden entgegen. Fans kennen ihn noch aus dem allerersten Resident Evil, sowie aus Code Veronica. Nach der scheinbaren Zerschlagung Umbrellas verschlägt es ihn nach Afrika, wo ein gewisser Irving illegal Handel mit bio-organischen Waffen betreibt. Als Mitglied einer Sondereinheit, welche sich um eben solche Aktivitäten kümmert, könnt ihr nicht tatenlos zusehen.

In Afrika angekommen, werdet ihr nicht gerade freundlich empfangen und spürt deutlich eine allgemeine Feindseligkeit. So schlägt eine Gruppe Männer auf etwas in einem menschengroßen Sack ein und an jeder Ecke stehen mit Schlagwaffen ausgestattete Leute. Ihr folgt einer Frau, die euch den Weg zu eurer Kontaktperson weist, bei der ihr euch zuerst eure Waffen abholen könnt. Die Dame ist übrigens Sheva, eure Partnerin bei dieser Mission und ständiger Begleiter.

Ähnlich wie schon in Resident Evil Zero auf dem N64 kämpft ihr zu zweit gegen die Zombies. Oder besser gesagt, den Parasiten aus Resident Evil 4. Genau wie dort schaut ihr eurer Spielfigur förmlich über die Schulter. Bei Kämpfen wechselt ihr in einen Schussmodus, bei dem ihr per Fadenkreuz Feinde anvisiert. Dank der neuen Maussteuerung geht das Zielen viel besser von der Hand als noch im Vorgänger, wo ihr noch mühselig mit der Tastatur zielen musstet. Alternativ könnt ihr natürlich auch einen Controller verwenden, doch abermals wird die Tastenbelegung anhand des Xbox Controllers angezeigt. Dadurch wird eine Belegung unnötig erschwert, weil ihr euch erst über die Funktionstasten dieses Controllers informieren müsst. Im Laden gekaufte Controller für den Computer haben normalerweise eben Zahlen auf den Buttons. Wäre schön, wenn dies endlich mal bei den Entwicklern ankommen würde.

In den sehr oft vorkommenden Quicktime-Events bewährt sich klar die Benutzung eines Gamepads, da an der Tastatur hierfür die Tasten eher unpassend verteilt sind. Bei diesen Events müsst ihr binnen einer Sekunde die angezeigten Knöpfe drücken, damit ihr heil aus der Situation kommt. Gerade bei Zwischensequenzen nervt das besonders, zumal es keine Vorwarnungen gibt. Also kann es euch passieren, dass ihr gebannt einer coolen Kampfsequenz folgt und urplötzlich ein Button mitten auf dem Bildschirm auftaucht. Eine unglaubliche ganze Sekunde habt ihr Zeit, den richtigen Knopf, oder gar mehrere Knöpfe zusammen, zu betätigen, sonst seid ihr hin. Dann gilt es, die Sequenz noch einmal über euch ergehen zu lassen. Abbrechen könnt ihr dabei den Teil eines Films, der nichts mit den Quicktimes zu tun hat. Auch bleiben die zu drückenden Knöpfe in den Sequenzen immer gleich, ihr müsst sie also nur auswendig lernen. Trotzdem könnt ihr Filme kaum geniessen und habt ständig Furcht, dass gleich wieder etwas rechtzeitig gedrückt werden muss.

Resident Evil 5
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?


Daniel Schneider

Resident-Evil-5


Resident-Evil-5


Resident-Evil-5


Resident-Evil-5


Daniel Schneider am 06 Nov 2009 @ 07:37
Kaufen
oczko1 Kommentar verfassen