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Return to Castle Wolfenstein: Review

  Personal Computer 


Dass

Return to Castle Wolfenstein

im Einzelspielermodus viel Action und Spass bietet, ist unumstritten. Die Frage lautet nun, ob das Spiel auch im Mehrspielermodus gefallen kann. Gerade in diesem Bereich gibt es mit Counter-Strike, Team Fortress, Quake 3 oder Unreal Tournament bereits grosse Konkurrenz. Ob sich

RtCW

trotzdem durchsetzen kann, möchten wir im folgenden Test klären.



Grundsätzlich bietet

Return to Castle Wolfenstein

in der Multiplayerfunktion drei Spielmodi. Dabei kämpfen immer Alliierte Truppen gegen die Deutschen. Zu Beginn des Spiels entscheidet man sich für eine der beiden Seiten und versucht fortwährend die Gegner auszuschalten. Einen normalen Deathmatchmodus gibt es nicht. Alle drei vorhandenen Spieltypen erfordern Teamgeist und taktisches Vorgehen. Im ersten dieser drei Spielmodi geht es darum, eine Basis zu stürmen bzw. zu bewachen. Je nachdem auf welcher Seite man steht, ist eine defensive oder aggressive Spielweise notwendig. Der zweite Modus spielt sich eigentlich gleich. Auch hier müssen entweder Deutsche oder Alliierte eine Basis verteidigen und die anderen greifen an. Allerdings wechselt sich in diesem Modus das Spiel ab. Zuerst stürmt der erste Trupp die Basis und die dazu benötigte Zeit wird gestoppt. Danach hat die andere Gruppierung einen Countdown und muss die vorher gestoppte Zeit unterbieten. Diese Option kennen wir bereits aus UT, wo sie als Assault bezeichnet wurde. Im dritten Spielmodus schliesslich geht es darum, fünf Checkpoints auf einer Karte zu besetzen und anschliessend zu verteidigen. Sobald ein Team alle fünf Punkte besetzt, gewinnt es. Sollte dies keiner der beiden Trupps innerhalb einer gewissen Zeit gelingen, entscheidet die Punkteanzahl über Sieg und Niederlage. Auch diesen Modus kennen wir aus UT, dort wird er Domination genannt.

Einheiten

Alle drei Spielmodi verfügen über einfache Regeln und lassen eine gewisse Individualität zu. Setzt man aber die eigenen Ziele über jene des Teams, wird man kaum zum Erfolg kommen. Im Einzelspielermodus ist ein draufgängerisches Voranstürmen oft nicht weiter problematisch, im Multiplayermodus aber kann dies tödlich sein. Ein taktisches Vorgehen wird dagegen meist belohnt. Um diesen taktischen Komponenten mehr Spielraum zu geben, gibt es unterschiedliche Truppengattungen. Insgesamt verfügen sowohl Deutsche, als auch Alliierte über vier unterschiedliche Einheiten. Es sind dies der normale Soldat, der Mediziner, der Ingenieur und der Leutnant. Die beliebteste und auch wichtigste Einheit ist natürlich der Soldat. Er ist es, der letztendlich die Drecksarbeit verrichten muss und gegnerische Einheiten bekämpft und vernichtet. Dazu verfügt er über beeindruckendes Kriegsgerät. Neben Standardwaffen wie MGs oder Gewehren besitzt er auch ein paar richtig heftige Waffen. Dazu gehört zum Beispiel die Panzerfaust, die zwar relativ ungenau und unbeweglich ist, dafür aber extremen Schaden im Detonationsbereich verursacht.

Ähnlich durchschlagend ist richtig eingesetzt nur noch der Flammenwerfer. Bringt man einen Gegner erst einmal zum Kochen, wird sich dieser mit höchster Wahrscheinlichkeit kaum mehr erholen. Allerdings ist die Reichweite der Bruzelwaffe ziemlich eingeschränkt und somit deren Einsatz in grossen und weiten Arealen nicht zu empfehlen.

Die zweite Einheit ist der Mediziner. Er sollte sich im aktiven Kampf möglichst zurückhalten. Seine Aufgabe ist es vielmehr verwundete Soldaten zu heilen und wieder aufzupäppeln. Hier tritt auch ein praktisch einzigartiges Feature des Multiplayermodus auf: Wenn man nämlich von einem Gegner erschossen wird, bedeutet das nicht den sofortigen Tod. Vorderhand kann man zwar nicht mehr gehen oder schiessen, aber es bleibt die Möglichkeit innerhalb von 30 Sekunden Hilferufe an die Sanitäter zu schicken. Sobald diese dann eintreffen und dem Verletzten ihre Medizin verabreichen, kann der Kampf wieder aufgenommen werden. Aus diesem Grund sind die Mediziner auch essentiell für den Erfolg des Teams und eine wichtige taktische Komponente.

Die dritte Einheit stellt der Ingenieur dar. Er kann, wie man es von seiner Berufsgattung erwartet, den Weg frei sprengen. Dazu bringt er Sprengsätze an Türen und Wänden an und macht so den Weg für seine Kameraden frei.

Zu guter letzt bleibt noch der Leutnant. Ihm ist es neben dem Schiessen mit normalen Waffen vorbehalten, gezielte Luftangriffe anzufordern. Dazu schiesst er mit einer Leuchtpistole auf den Boden und gibt so das Zeichen für einen Flugzeugüberflug. Nach einigen Minuten folgt dann der Luftangriff, der natürlich fatale Folgen hat und ein weiteres wichtiges taktisches Spielzeug darstellt.

Levels

Erfreulicherweise haben sich die Jungs von id Software bei den Multiplayer-Maps einige Mühe gemacht und interessante Level kreiert. Insgesamt sind es zwar nur derer acht, aber diese haben es dafür umso mehr in sich. Alle Levels sind gut ausbalanciert und auf den jeweiligen Spielmodus angepasst. Ausgehend von einigen Levels aus dem Singleplayermodus haben die Entwickler mit Hilfe einiger kleiner aber wichtigen Änderungen sehr interessante Maps geschaffen. Es kommt nicht vor, dass eine der beiden Parteien aufgrund des Leveldesigns eindeutig bevorteilt wird und den Sieg quasi schon in der Tasche hat. Umso mehr bleibt uns aber zu hoffen, dass uns id oder einige fleissige Map-Designer bald Nachschub liefern. Acht Maps sind schliesslich nicht die grosse Menge und irgendwann wird alles langweilig. Bis es aber wirklich dazu kommt, werden sicher noch einige Wochen vergehen.

Fazit


Nachdem wir den Multiplayermodus einige Tage testeten, kamen wir zu einem einheitlichen Resultat: Alleine macht

RtCW

eine Menge Spass, im Verbund mit anderen Spielern ist die Motivation aber fast noch grösser.


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Admin am 08 Mrz 2005 @ 12:45
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